Laut einer IS-nahen Agentur war Angreifer in einem Würzburger Regionalzug ein Kämpfer des „IS“, Zweifel daran sind erlaubt

Foto: Von Yo – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45781807

http://www.dw.com/de/is-miliz-will-hinter-attacke-in-w%C3%BCrzburger-regionalzug-stehen/a-19408849

http://www.sueddeutsche.de/bayern/attacke-mit-axt-und-messer-herrmann-taeter-von-wuerzburg-koennte-sich-selbst-radikalisiert-haben-1.3084851

Zu aller erst meine besten Genesungswünsche an die Verletzten!

Da wäre er dann der befürchtete IS Anschlag in Deutschland, ausgeführt ausgerechnet durch einen „Flüchtling“ in einem Würzburger Regionalzug mit Axt und Hammer und auf einmal findet man noch eine IS Fahne – Nachtigall, ich hör dir trapsen! Terroranschläge sehen nun wahrlich anders aus!

Schätze ohne empirischen Nachweis, dass etwa 2-3 Milliarden aller Menschen aufgrund von Lebensangst und Not das Potenzial zur Kriminalisierung besitzen, überwiegend männlich aggressiv und auf Basis irgendwelcher Ideologien, Religionen oder Philosophien einfach nur noch töten wollen. Es geht schlichtweg ums Überleben in den meisten Ländern dieser Erde. Und diejenigen die dies zu verantworten haben schotten sich schon seit 30 Jahren in Voraussicht ab….

Und mal ehrlich, wenn ich schon unseren Hermann höre muss ich nach all den Jahren an Pinocchio denken, man hat bei uns in Bayern so seine Erfahrungen mit seinen “ Statements“. Aber so kann man die Massen in ihrer Angst und Panik wenigstens von wichtigen Themen ablenken wie Nato Gipfel, Geheimvertrag schwarz – grün Baden-Württemberg und und und… 

 

 

4 Gedanken zu „Laut einer IS-nahen Agentur war Angreifer in einem Würzburger Regionalzug ein Kämpfer des „IS“, Zweifel daran sind erlaubt

  • Panthera
    19. Juli 2016 um 22:13
    Permalink

    Er hat sich, jüngsten Medienberichten zufolge, erst vor ganz kurzer Zeit so radikalisiert, angeblich weil ein Freund in Afghanistan getötet wurde. Wie und von wem ist allerdings wohl nicht bekannt. Und dass die IS dieses Attentat für sich zur Werbung nutzt, wundert mich nicht. das war logischerweise zu erwarten.
    Allerdings hat Frau Künast scheinbar immer noch nichts verstanden. Dieser junge Mann war brandgefährlich für völlig unbeteiligte Personen und er hat auf seiner Flucht eine Passantin mit der Axt ins Gesicht geschlagen. Meiner ganz persönlichen Ansicht nach, und so wie es sich jetzt darstellt, hat die Polizei völlig richtig gehandelt, als sie diesen Wahnsinnigen erschossen hat.
    Inzwischen berichtet die Agentur Reuters, dass er wohl keine direkten Kontakte zum IS gehabt hat.

    Antwort
    • Netti
      20. Juli 2016 um 10:06
      Permalink

      Liebe Panthera,
      die Angewohnheit des IS sich für jedweden Akt des (beinahe-)Terrors zu bekennen mutet tatsächlich reichlich unglaubwürdig an, wie die heute show hier auch amüsant feststellt.
      Den Tweet von Frau Künast muss ich aber an dieser Stelle in Schutz nehmen, die Frage warum ein Angreifer ohne Schusswaffe nicht aus der Distanz immobilisiert werden konnte muss schließlich (wie jeder Schusswaffengebrauch der Polizei in Deutschland) untersucht werden. An dieser Stelle hat diese Forderung auch nichts mit einer Vorverurteilung der Polizeibeamten zu tun, sollte tatsächlich eine unmittelbare Gefährdung für Leib und Leben vorgelegen haben wäre das ja die Antwort auf die Frage von Frau Künast. Warum solche anschließenden Untersuchungen in Deutschland durchgeführt werden muss kann man am Beispiel der Polizeigewalt in der USA wunderschön erkennen. Wer Frau Künast an dieser Stelle Ahnungslosigkeit und Idealismus vorwirft sollte sich eventuell noch einmal mit den in Deutschland geltenden Gesetzen befassen, es gibt hier aus gutem Grund keine Todesstrafe und wer denkt dass ein Terrorist automatisch den Tod verdient – der bewegt sich selbst außerhalb der deutschen Rechtsstaatlichkeit. Und ich denke in unser aller Interesse sollte man diese zu jedem Zeitpunkt im Blick behalten um nicht eines Tages in einem Land zu leben wo Willkür herrschen kann nur wegen angeblicher „Terrorgefahr“.
      LG
      Netti

      Antwort
  • lausebengel
    21. Juli 2016 um 18:35
    Permalink

    Was mich wundert ist aber besonders das eine SEK “ zufällig “ in der Nähe war aber anscheinend nirgendwo in der Nähe gebraucht wurde. Jedenfalls wurde nichts davon berichtet, das dort in der Nähe ein Verbrechen verübt wurde wo ein SEK gebraucht wurde. Und zu einem Betriebsausflug werden sie ja wohl keine Schußwaffen mitnehmen, hoffe ich jedenfalls. Allerdings weiß ich ja auch nicht wie das heute mit der Promillegrenze bei einem Einsatz gehandhabt wird……grübel

    Antwort
    • Netti
      21. Juli 2016 um 19:34
      Permalink

      Erinnert mich an Winnenden, wo sie auch ganz zufällig probten, damals für den NATO-Gipfel in Stuttgart – siehe zur Erinnerung: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/amoklauf-in-winnenden-tim-k-erschoss-frau-eines-polizeibeamten-a-613115.html.
      Nur der war ja diesmal in Warschau .). Ich bin kein Fachmann, definitiv nicht, aber wie wahrscheinlich ist das denn? Das ein SEK Team zufällig in der Nähe eines Amoklaufs verweilt? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das es sich bei dem Amokläufer/“Terroristen des IS“ einfach nur um eine traurige Marionette handelt, welche Ihren Zweck erfüllen sollte: Terror verbreiten und Angst schüren und nach erfolgter Arbeit wurde er liquidiert. Ein SEK-Team, ausgebildete Schützen, erledigen den Täter mit einem gezielten Kopfschuss…
      Ok, die fühlten sich bedroht, mussten den Täter daran hindern weiteren Schaden zuzufügen, aber hätte es ein Schuss ins Bein/Arm nicht auch getan? Ich möchte nicht den Eindruck erwecken das ich Mitleid mit dem Täter habe, ich möchte eher klar stellen das es für mich mehr nach Beseitigung eines unliebsamen Zeugen aussieht und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung dringend geboten sähe.
      Lauserchen, ich konnte wieder herrlich lachen über deinen Sarkasmus:))).

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.