Lauterbach: SPD bei Zweiklassenmedizin ‚unter Druck‘ – „Wenn wir es heute nicht schaffen, dann eben nicht“

http://www.tagesspiegel.de/politik/verhandlungen-ueber-grosse-koalition-lauterbach-wenn-wir-es-heute-nicht-schaffen-dann-eben-nicht/20926670.html

Die Headline zum Artikel ist interpretationsfähig, möglicherweise absichtlich? Offenbar soll vermittelt werden, dass Herr Lauterbach die Koalitionsverhandlungen insgesamt in Frage stellt, wenn heute keine Einigung erzielt wird. Nachdem ich das Interview im Morgenmagazin gesehen habe, war allerdings klar, dass er mit seiner Aussage („wenn wir es heute nicht schaffen, dann eben nicht“) andeuten wollte, dass die Verhandlungen möglicherweise noch einmal in die Verlängerung gehen müssen.

https://www.merkur.de/politik/lauterbach-spd-bei-zweiklassenmedizin-unter-druck-zr-9586562.html

Und dann die Fraktion der Beibehaltung der zwei Klassenmedizin und der Pharmalobby dazu:

https://www.br.de/nachrichten/laschet-warnt-vor-moeglichen-kosten-bei-angleichung-von-arzthonoraren-100.html

„Es gibt ja viele, die sagen, das wird extrem teuer, wenn plötzlich die Honorare der gesetzlich Versicherten auf die der privat Versicherten angeglichen werden“, 

„Viele“sagen so etwas?! Mit was für einer bestechenden Beweislage uns doch ein CDU Politiker davon überzeugen will, dass die Zweiklassenmedizien erhalten bleiben muss.

Siehe dazu: http://humanistenteam.info/wie-die-pkv-gegen-buergerversicherung-mit-fragwuerdigen-angaben-front-machen/

Was man auch im Kopf behalten muss:

Krebstherapie „Das deutsche System ist eines der allerteuersten“

http://www.deutschlandfunk.de/krebstherapie-das-deutsche-system-ist-eines-der.694.de.html?dram:article_id=409901

 

 

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