Leipziger LINKE distanziert sich von gewalttätigen Ausschreitungen bei Demo, Mainstreammeldungen erinnern an altbekannte Strategie vom Kapp- Putsch und 1932/33

Rico Gebhardt (Linke): Aus Vorfällen am Sonnabend in Leipzig müssen wir alle lernen

Auszug:Wie die Leipziger Linke und Juliane Nagel habe ich allerdings auch kritische Fragen zum Auftreten der Polizei. Wenn sich nun sächsische Sicherheitskräfte insbesondere erneut auf den Thüringer Jugendpfarrer Lothar König stürzen, nachdem ihr unmäßiges Vorgehen gegen ihn in Dresden erst unlängst gerichtsfest geworden ist, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Auch Teile der Polizei haben offenbar ein falsches Feindbild, das mit einer objektiven Fürsorge für die öffentliche Sicherheit nicht vereinbar ist. Das gilt auch für das teilweise massive und unverständlich erscheinende Vorgehen gegen friedliche Demonstrierende.

Beides muss jetzt ohne Vorverurteilungen und Vorurteile ausgewertet und aufgearbeitet werden….

Die Leipziger LINKE hat sich heute mit ihrer Kundgebung im Kreuzungsbereich Arthur Hoffmann-Straße/Ecke Scharnhorststraße an den breit gefächerte zivilgesellschaftlichen Protestaktionen gegen den Naziaufmarsch engagiert beteiligt und ein deutliches Zeichen für friedlichen antifaschistischen Kampf gesetzt. Vor diesem Hintergrund verurteilen wir scharf die massiven Ausschreitungen seitens zahlreicher Demonstrationsteilnehmer und distanzieren uns von deren sinnloser Zerstörungswut, die mit Politik und antifaschistischem Engagement nichts zu tun hat.

 Die Leipziger LINKE betont, dass wir Gewalt gegen Sachen oder gar Personen – das gilt insbesondere auch gegenüber Polizistinnen und Polizisten – als Mittel der politischen Auseinandersetzung strikt ablehnen. Erneut wurde dem so notwendigen Kampf gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus am heutigen Tag in Leipzig ein Bärendienst erwiesen.

Im Übrigen leistet dieses kriminelle Verhalten auch denjenigen Teilen der Polizei gegenüber Vorschub, die mit überzogenen Mitteln die öffentliche Sicherheit wieder herstellen wollten. Die Festnahme von Pfarrer Lothar König oder der völlig unnötige Tränengaseinsatz unmittelbar am Rande unserer Kundgebung sind dafür zwei sehr unschöne Belege.

Dr. Volker Külow
Vorsitzender DIE LINKE. Leipzig   http://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2015/12/leipziger-linke-distanziert-sich-von-gewalttaetigen-ausschreitungen-bei-heutiger-demo-119304

Wie heißt es doch so schön: „Einen Blick in die Vergangenheit zu werfen kann nie schaden“…, dass fiel mir sofort wieder ein als ich privat von einer Leipzigerin heute hörte, dass sie gestern Abend dort auf dem Weihnachtsmarkt war und  ALLE Menschen einhellig berichteten das die Rechten angefangen haben und sie sich wundert was sie heute in den Medien dazu sehen, hören und lesen muss … 

Zur Erinnerung gerade diese Thematik hatten wir schon Anfang des Jahres, und wie bekannt uns solch Strategie doch aus den Zeiten des Kapp- Putsches und der  Vorbereitung der Machtergreifung Hitler´s. In Deutschland steht man wohl darauf unselige Geschichte immer wieder zu wiederholen und immer macht die deutsche Presse mit…  

Re: PEGIDA Nazistrategie in Neuauflage

Beitragvon Netti » Di 13. Jan 2015, 13:50

Er hat gut auf den Punkt gebracht was jeder aus unserer Geschichte weiß siehe – Warum Sie Hitler Wählten – Doku http://www.humanistenteam.info/forum/vi … 90#p111590 und gestern bei der N24 Doku Hitlers Hauptstädte – Nazibauten in Berlin http://www.rtv.de/sendungsdetails/7830632/.html super passend dazu der Historiker: „…so entstand der Eindruck in der Bevölkerung die Kommunisten würden die Gesellschaft spalten und so ging Hitler´s Plan auf“.Beides im Zusammenhang gesehen/ gehört repräsentiert das was wir heute betrachten können auch wenn dabei die Kommunisten keine Rolle spielen denen man die schwarzen Peter zuspielen kann.

Die Planung und wie die Menschen darauf reinfallen zeigt die Doku bestens auf, auch wieso andere Menschen dann auf einmal für eigenes Unglück /existentielle Angst herhalten müssen.

Super auch hier mal reinzuschauen und die Meldungen zu diesen „Kampf“ Nationalsozialisten gegen Arbeiter der „roten Fahne“ und CO sich durchzulesen die dort überall zwischendurch auftauchen.
http://library.fes.de/inhalt/digital/fu … 330211.pdf

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