Linke fordert Untersuchungsausschuss und Rekommunalisierung wegen Umstände Privatisierung des Klinikkonzerns Asklepios

https://www.jungewelt.de/2017/01-06/016.php

http://www.spiegel.de/spiegel/asklepios-klinikkonzern-der-kranke-konzern-a-1126679.html

In diesem Bezug auch folgender Beitrag wissenswert: http://humanistenteam.info/blog/tarifflucht-groesster-privater-reha-konzern-median-hat-fast-alle-tarifvertraege-gekuendigt/

Bezeichnend beim Spiegel, das mit dem Leid von Patienten und der Hilfsbereitschaft von Ärzten und Pflegepersonal irre Renditen für irgendwelche Heuschrecken eingefahren werden, dass wird in einen Bezahlartikel geschrieben, damit es ja wenig lesen. Aber man kann später immer sagen, man hätte ja berichtet… 

Die wichtigsten Zitate: 
„man liege zwar bei den abrechenbaren Fallpauschalen über Vorjahr, aber unter Plan.“ „Sie machten zwar im ersten Halbjahr 1,4 Millionen Euro mehr Gewinn (Ebitda) als im Vorjahr – das Ziel aber lag fast 13 Millionen Euro höher, bei gut 60 Millionen.“ ==> Die Mitarbeiter erwirtschaften jedes Jahr mehr Gewinn, aber die Ziele werden einfach so hoch gesteckt dass sie unerreichbar sind um ständig und ungerechtfertigt Druck ausüben zu können. Aber auch: „Über 600 Millionen Euro hat Asklepios in den vergangenen elf Jahren in die zum Teil maroden Kliniken investiert, gut 300 Millionen Euro schoss die Stadt zu. Eine Dividende genehmigten sich bisher weder Mehrheitseigentümer Broermann noch die Stadt Hamburg.“ Was dabei vergessen wird, ist dass Investition in das eigenen Unternehmen auch eine Wertsteigerung für den Eigentümer darstellen. Asklepios ist eine GmbH, hat daher ganz klar Eigentümer, anders als eine AG. Dividende ist daher eigentlich auch falsch, es müsste private Entnahme heißen, aber darüber sehen wir mal hinweg. Fazit: Auf Kosten von Patienten und vor allem Mitarbeiter wird hier das Vermögen der Eigentümer erhöht und die Politik der GroKo nimmt das alles billigend in Kauf. ABER siehe Hinweis auf die Tarifflucht des größten privaten Reha Konzerns  (siehe übrigens beide sind Partner). Willkommen im Neo-Kapitalismus. wo Gewinne machen das einziges Ziel ist! Und OTTO Normal eh nicht verständlich sein muss, warum ein Privatkonzern mit unser aller solidarisch eingezahltem Geld seine eigenen Gewinne erwirtschaften darf! Dieses Konstrukt (was die Politik aus CDU/CSU/SPD UND FDP) ermöglichte ist untauglich für die Bürger und krankt an seinem geldgierigen Aufbau für einige wenige, sonst nichts….

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