Massiver Doping-Verdacht im Skilanglauf

Massiver Doping-Verdacht im Skilanglauf

Fast die Hälfte aller Medaillengewinner im Skilanglauf bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zwischen 2001 und 2017 sollen nach Recherchen auffällige Blutwerte gehabt haben. O- Ton:

Die größte Anzahl an Athleten mit verdächtigen Werten stamme aus Russland.

Auch Sportler aus Schweden, Österreich und Deutschland sollen auffällige Werte aufgewiesen haben.

Zum Vergleich hier die Listen der Medaillengewinner (darunter gar nicht so viele Russen wie man es mal wieder weismachen will):

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Olympiasieger_im_Skilanglauf

Die Schlagzeile der Sportschau dazu heute:

Skilanglauf: Medaillengewinner unter Manipulationsverdacht

http://www.sportschau.de/doping/skilanglauf-manipulationsverdacht-100.html

Also eine Woche vor dem Start der Olympischen Spiele sieht sich der Wintersport nun mit dem nächsten massiven Doping-Verdacht konfrontiert. Von gut 2000 Sportlern stehen die Daten von ca. 10.000 Dopingtests zur Verfügung, gesammelt von 2001 bis 2010.  Das nun Russland wieder dafür besonders herhalten soll hat mich nicht verwundert – wie immer steht der „Feind im Osten“. Hajo Seppelt macht daraus in seinem Interview leider keine Ausnahme:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-373755.html

Eigene Auseinandersetzung – bislang Fehlanzeige, obgleich wohl auch über 20 Deutsche unter Verdacht stehen. Aber jetzt sollten wirklich die Fakten auf den Tisch und dann kann man tatsächlich den Vorwürfen nachgehen, denn eindeutig bewiesen ist das Doping noch nicht – im Moment redet alle Welt nur von Auffälligkeiten bei den Blutwerten.

Die FIS sagt dazu:

There are legal ways of boosting blood values, such as through oxygen tents and by regular altitude training.

https://www.insidethegames.biz/articles/1061044/fis-deny-blood-doping-allegations-about-cross-country-skiers-at-pyeongchang-2018

Und nun?!

 

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