Mehr als eine Milliarde Euro – Scharfe Kritik an Boni für Deutsche-Bank-Manager

http://www.wiwo.de/unternehmen/banken/mehr-als-eine-milliarde-euro-scharfe-kritik-an-boni-fuer-deutsche-bank-manager/20901776.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/boni-bei-deutscher-bank-trotz-verlusten-spd-kritisiert-goldene-nasen-a-1190301.html

Auch im dritten Jahr mit Milliardenverlusten will die Deutsche Bank trotz des erneuten Jahresverlustes höhere Boni an die Mitarbeiter ausschütten, noch höher als sogar im Jahr zuvor!  Eine sehr eigenwillige Interpretation des Leistungsgedankens nenne ich so etwas. Und der CDU-Sozialexperte Matthias Zimmer fürchtet sogar, dass diese erneute Offenbarung wie das Kapital sich dank der Unterstützung durch die Politik gebärdet erneut berechtigte Fragen bei den WählerInnen  aufwirft. Das Vertrauen in diese Vorgehensweise also auch dem Letzen nun klar wird, was die Folgen seiner Stimmabgabe für CDU/CSU und SPD bedeuten. O Ton: „Man kann die Legitimität einer Wirtschaftsordnung durch solche Praktiken gefährden.“ 

Wenn das so weitergeht wird sich auch der Steuerzahler erneut die Frage stellen, ob die Deutsche Bank noch zu retten ist und der „Rettungsschirm“ erneut aktiviert werden wird. Und wieso dieser Geldvernichtungsmaschinerie zu Ungunsten der Steuerzahler (siehe Rettungsschirm) kein Ende gesetzt wird durch dahingehende Gesetze! Wieso die SPD sich nun darüber aufregt muss keiner verstehen, denn sie haben das mit CDU/CSU doch solch Handeln erst ermöglicht! Aber so geht auch Ablenken von eigenem Unvermögen…

Der Rettungsschirm rettete zwar nicht das Überleben der Deutschen Bank aber der Schirm schützt sie vor Forderungen und damit die Gewinne und Boni der Deutschbanker.  Aber ist das wirklich Aufgabe des Steuerzahlers? https://www.cicero.de/wirtschaft/der-rettungsschirm-grenzt-veruntreuung-von-steuergeldern/43220

Ein Gedanke zu „Mehr als eine Milliarde Euro – Scharfe Kritik an Boni für Deutsche-Bank-Manager

  • Netti
    29. Januar 2018 um 19:11
    Permalink

    Es erstaunt mich immer wieder, wie Banken bei Verlusten nicht eingenommenes Geld als Bonus verteilen können. Wovon eigentlich? Wie kann man aus leeren Taschen noch was weitergeben? Die Begründung auch erhellend, nur so könne man gute Leute halten. Da stellt sich mir aber die Frage: „Wie gut sind diese Leute denn, wenn so ein Ergebnis dabei herauskommt?“ Wenn eine Bank trotz Minus unnötig Geld ausgibt, dann habe ich kein Vertrauen dass diese Bank in der Lage ist mein Geld zu vermehren, soll aber noch Menschen geben die an den Weihnachtsmann glauben..) Guter Hinweis von dir denn entgegen allen öffentlichen Verlautbarungen hat die Deutsche Bank sehr wohl den Rettungsschirm genutzt, nur sehr hintergründig.Übrigens, wie viel „Ahnung“ unsere „Polit-Elite“ im Umgang mit solcherlei wirtschaftlichen Fragestellungen hat, durfte man wieder einmal eindrucksvoll am staatlichen Überbrückungskredit für Air Berlin beobachten. Kaum zu fassen das sie dann auch wieder ohne ein WORT zuschaute, wie man dann die erst entlassenen Mitarbeiter als Niedriglöhner wieder einstellte. Klar, wir bezahlen ja nun alle gerne deren Lohnausgleich und das die Profite nun wieder in andere Taschen verschwinden… :(

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.