Merkel lobt Agenda 2010 als Erfolgsgeschichte

https://www.welt.de/politik/deutschland/article162383526/Man-hat-den-Eindruck-sie-schaemen-sich-sogar-dafuer.html

Die Erfolgesgeschichte Deutschlands ist durch die Agenda 2010 möglich geworden. Meint jedenfalls unsere an „Zahlen und Fakten orientierte“ Kanzlerin. Mit den Arbeitslosenzahlen „zerplückt“ Sie die Pläne von Schulz zu Korrekturen an dieser Agenda…jedenfalls meint es der Autor…

Zum einen kann Merkel sich wieder beruhigen, zumindestens bei der Wahl zur Spitzenkandidatin hat Sie 95% der Delegiertenstimmen bekommen – also fast wie in der DDR. Allerdings könnte man es auch etwas mager nennen, da es ja keinen Gegenkandidaten gab. Und dann hat ja die SPD seither vor Wahlen stets links gebligt und nach der Wahl ist sie abrupt rechts abgebogen. Warum Schulz das plötzlich anders handhaben sollte geht mir nicht auf.

Übrigens gibt es Zahlen und Fakten, welche weniger für eine Erfolgegeschichte sprechen. Aber die stehen in den diversen Berichten über die zunehmende Armut in Deutschland. Wobei aber auch die Zahlen über die abnehmende Arbeitslosigkeit mit Vorsicht zu genießen sind. Wenn man zum Beispiel im “ Urlaub “ plötzlich nicht mehr arbeitslos sein soll ist das wohl recht seltsam, aber solche Tricks gibt es noch mehr…aber diese Fakten blendet Frau Merkel wohl gekonnt aus. Übrigens gehöre ich zu einer anderen Fiktion – ich wurde erst garnicht als Arbeitslos registriert, sondern gleich in Rente geschickt…..damals auch eine Maßnahme zur Senkung der Arbeitslosenzahl.

2 Gedanken zu „Merkel lobt Agenda 2010 als Erfolgsgeschichte

  • Pragmatiker
    25. Februar 2017 um 22:08
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    Lauserchen, bei keinem Gegenkandidaten – welche Wahl hatten dann die Delegierten dieser CDU in MV?! Hat sich wahrscheinlich auch keiner getraut als Gegenkandidat aufzutreten…
    Was Merkelchen sonst noch in petto hat – sie drängt auf eine neue Agenda, die Agenda 2015. Will sie nun gar noch einen draufsatteln?! Verdächtig war es schon als sie den VW-Kanzler Schröder in höchsten Tönen lobte…

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  • lausebengel
    27. Februar 2017 um 05:30
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    Pragmatiker, sicher will Sie das. Ich kann mich erinnern das Sie schon einmal von der 60-Stunden Woche gesprochen hatte….Aber da sind ja noch Steigerungsmöglichkeiten drin. 7 Tage zu 16 Stunden gab es auch schon mal. Dann ließe sich auch der Mindestlohn senken, die Leute haben ja weniger Zeit Geld auszugeben.

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