Morddrohungen gegen EKD Chef

Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland erhält Morddrohungen

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD hat sich zum Rettungseinsatz von Flüchtlingen im Mittelmeer geäußert. Er wolle mit der Kirche zusammen ein eigenes Boot entsenden um die Menschen zu retten. Das wiederum passte so einigen (H)Wutbürgern nicht und diese begannen in den „sozialen“ Medien gegen den Augsburger Landesbischof zu hetzen und sandten ihm Morddrohungen. Heinrich Bedford-Strohm kritisierte das Fehlen von „Normen und Regeln“ für die modernen Technologien. „Soziale Netzwerke sind zum Schutzraum für Hetzer geworden, das kann nicht sein“, sagte er. „Menschen, die dort hetzen, bekommen das Gefühl, dass ihre menschenfeindlichen Äußerungen salonfähig sind.“ Rassistische, antisemitische oder andere diskriminierende Äußerungen sind nicht unter Berufung auf die Meinungsfreiheit zu rechtfertigen. „Hass ist keine Meinung“, betonte der Bischof.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87093264/morddrohungen-gegen-ekd-chef-nach-fluechtlingsinitiative.html

Leider sieht es so aus, dass diese Hetzer und mordlüsternen Gesellen immer mehr die Oberhand gewinnen, da sie unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit agieren. „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“

NEIN, darf man nicht!

Wer meint durch die Meinungsfreiheit Mordaufrufe decken zu können, ist kein Mitglied einer ehrbaren Gesellschaft. Auch Rassismus und Antisemitismus gehören nicht zur Meinungsfreiheit! Diskussionen hingegen gehören sehr wohl zu einer guten Gesellschaft, die sich die Freiheit der Meinung auf die Fahnen geschrieben hat. Meinungsfreiheit heißt, jeder Bürger in diesem Land hat die Freiheit seine Meinung offen zu äußern, aber eben nicht wenn es um Mordaufrufe geht oder um Rassismus! Und es gilt auch die Meinung des anderen zu respektieren und zu aktzeptieren! Es kann und darf nicht sein, dass solche Aufrufe zu Hass und Gewalt ungestraft getätigt werden können nur weil gewisse Konzerne dadurch einen Gewinn einstreichen können. Wir können und drürfen nicht zulassen dass durch solche Leute die Freiheit in Gefahr gerät!

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