Neonazis planen Aufmarsch an Hitlers Geburtstag nahe Flüchtlingsheim

Foto: dpa/Boris Roessler

Sügida-Bewegung ruft zu Aufmarsch in Eisenberg auf

Erfurt/Eisenberg. Das Pegida-Label verschafft Rechtsextremen einen gesellschaftlichen Spielraum, den sie seit Jahren nicht mehr hatten. Jüngstes Beispiel: Für den 20. April hat die aus der Sügida-Bewegung hervorgegangene Thügida-Bewegungen zu einem Aufmarsch in Eisenberg aufgerufen – also zu einer Veranstaltung am für Neonazis so wichtigen Geburtstag von Adolf Hitler in jener Stadt in Ostthüringen, in der eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge steht. Seit mehr als zehn Jahren hat es keine vergleichbare Anmeldung für einen Aufmarsch der rechten Szene an ausgerechnet diesem Tag mehr gegeben. Die Pläne von Thügida haben deshalb eine Debatte darüber ausgelöst, ob die Veranstaltung verboten werden soll. Thügida wird nach Einschätzung unter anderem der Sicherheitsbehörden wie auch Sügida davor von Rechtsextremen gesteuert.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/968303.neonazis-planen-aufmarsch-an-hitlers-geburtstag-nahe-fluechtlingsheim.html

Also vor dem Reichstag darf ja nicht demonstriert werden. Wann findet sich ein Richter dem die Flüchtlinge genausoviel wert sind wie die Abgeordneten des Bundestages?

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