Neue Gewerkschaftsfront „Zentrum Automobil“: Rechte wollen Macht in Betriebsräten ausbauen

 

Video dazu hier: Zentrum Automobil, eine Gewerkschaft beim Autobauer Daimler, gilt als die Keimzelle einer neuen Gewerkschaftsfront von rechts.

Siehe auch: Nazi-Verdacht gegen Betriebsräte bei Daimler

https://www.focus.de/politik/deutschland/tv-recherchen-decken-auf-hakenkreuz-email-aufgetaucht-nazi-verdacht-gegen-betriebsraete-bei-daimler_id_8388690.html

Darum geht es, die rechte Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ ist heute bereits mit vier Betriebsratsmitgliedern im Daimler-Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim vertreten, u.a. der Schatzmeister von „Zentrum Automobil“ war früher Schatzmeister der inzwischen verbotenen neonazistischen Wiking-Jugend. Und sie will sich natürlich ausweiten auf die stärkste Gewerkschaft die IG Metall. Es geht um die Hackenreuz E-Mail mit Hitlergruß und Schulung „patriotischer“ Betriebsräte… So weit sind wir also in Deutschland schon wieder gekommen, wer da noch meint das wäre alles nicht so dramatisch vergisst wohl das wir solche Anfänge schon mal hatten und wo das geendet! Und ein“ das passiert nie wieder“ zeugt nur davon das man nicht weitreichend denken kann, denn genau solch Verhältnisse können jederzeit wieder entstehen wenn sich die Menschen die dagegen stehen nicht beizeiten dagegen formieren und dem Einhalt gebieten! Wie, in dem man wo immer man darauf trifft offen seine Position vertritt und somit diese neofaschistischen Kräfte sich dem breiten Widerstand der deutschen Bevölkerung ausgesetzt sehen. Dann zumindest überlegen schon mal die Dutzenden von Mitläufern  WEM sie da eigentlich wieder auf dem Leim gehen. Unsere Demokratie müssen wir schon selber verteidigen, dass nimmt uns keiner ab!

 

Ein Gedanke zu „Neue Gewerkschaftsfront „Zentrum Automobil“: Rechte wollen Macht in Betriebsräten ausbauen

  • Netti
    12. Februar 2018 um 12:41
    Permalink

    Anmerkungen dazu von Francesco S. Garita Ingolstadt, Bayern
    Die AfD hat – obgleich ihr Programm ökonomisch stramm neoliberal ist – viel Zustimmung bisher bereits in der Arbeiterschaft erhalten… und versucht weiter Betriebsräte zu unterwandern… und wirkt es nicht kurios für die rechten Kandidaten, als Betriebsräte für die Rechte der Arbeitnehmerschaft einzutreten? Ich bin gespannt, was die da anstellen werden, oder?

    Unabhängig davon ist dies ein Warnschuss für die alten Gewerkschaftskräfte. So wie die Partei die SPD bei vielen ihrer (früheren) Anhänger Ablehnung erzeugte, als sie den Agendaweg beschritt, so sehr sind auch viele Gewerkschaftsfunktionäre in den Augen der Arbeitnehmer in Verruf geraten, weil sie nicht die Interessen der Arbeitnehmerschaft (hinreichend) vertreten. Vielmehr kuscheln sie lieber mit der Arbeitgeberseite und lassen sich oft über den Tisch ziehen, wenn es gilt, Arbeitnehmerrechte zu verteidigen. Das ist nicht selten die Überzeugung von enttäuschten Arbeitnehmern.

    Es ist höchster Alarm in den Gewerkschaften angesagt, wenn jetzt auch noch die Arbeiter von der Fahne gehen…

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.