Neue Hinweise im Kassler NSU-Mord

Foto: Uwe Zucchi

 

Im NSU-Prozess sehen Nebenklage-Anwälte neue Hinweise darauf, dass ein hessischer Verfassungsschützer über den Kasseler Mord der rechtsterroristischen Gruppe vorab informiert war. Die „Welt am Sonntag” zitiert aus Beweisanträgen der Hamburger Anwälte, dass Andreas T. nicht nur wie bekannt 2006 am Tatort gewesen sei, sondern schon vorher konkrete Kenntnisse von der geplanten Tat, der Tatzeit, dem Opfer und den Tätern gehabt haben soll.

Eine zentrale Rolle spielt dabei laut Zeitung ein Telefonat von T. mit seiner Behörde, das von der Polizei abgehört wurde, nachdem er in Verdacht geraten war.

http://www.fnp.de/rhein-main/Neue-Hinweise-im-Kassler-NSU-Mord;art1491,1276436

Foto: Christian Ditsch/version-foto.de

Bislang war man anscheinend nicht so wirklich an der Wahrheit im Prozess dran gewesen – dieser Andreas T. war zwar schon fünfmal zur Aussage vor Gericht und ist mittlerweile sogar als Zeuge entlassen – aber was bedeutet das schon?! Der Verfassungsschutz war also genau wie die Polizei informiert und haben also gemeinsam billigend in Kauf genommen was nicht nur in Kassel passiert ist!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.