NSU Prozess: Seltsamer Beschluß des OLG München – V-Mann-Führer Temme glaubwürdig

Foto: Von Reclus – Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27653688

Da hört ein Mann in einem Internetcafé keinen der 2 Schüsse, sieht keine Blutspuren auf dem Tisch auf den er das Geld für den Besuch des Cafes legt, sieht auch nicht den sterbenden Inhaber hinter diesem Tisch nicht, bestreitet zunächst auch den Besuch dort, kennt das Cafe sogar überhaupt nicht.

Natürlich leugnete er seinen Besuch nur deshalb weil er seine schwangere Frau schonen wollte die nicht wissen sollte das er dort ein Flirtportal besucht hat.

Das alles ist ja auch völlig glaubhaft, jedenfalls für das OLG München.

Natürlich braucht man dann auch nicht ein Paar Handschuhe mit Schmauchspuren näher untersuchen zu lassen die dem Mann gehörten, wozu denn auch.

Weitere Anträge der Nebenkläger in dem Verfahren sind selbstverständlich ebenfalls völlig unnötig.

Unnötig zu sagen das es sich um einen Vertreter des Verfassungsschutzes Namens TEMME handelt und die polizeilichen Ermittlungen gegen ihn nach besten Kräften behindert wurden.

Richter Alexander Holt würde sich wohl die Haare raufen….aber der beschäftigt sich ja nur mit erfundenen Fällen, das hier ist deutsche Realität des Jahres 2016.

Ich bin dann mal gespannt wie das Urteil gegen den NSU ausfällt…..

Frei nach: https://www.jungewelt.de/2016/07-25/012.php

 

 

Ein Gedanke zu „NSU Prozess: Seltsamer Beschluß des OLG München – V-Mann-Führer Temme glaubwürdig

  • Netti
    26. Juli 2016 um 19:55
    Permalink

    Lauserchen,
    siehe : NSU-AUSSCHUSS IN HESSEN Polizei glaubt Temme nicht http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-ausschuss-in-hessen-polizei-glaubt-temme-nicht,1477338,34446532.html
    Ob der Richter auch an UFO`S glaubt?! Oder ist gar dies an diesem mehr als Fragwürdigem Urteil Schuld?! ; http://humanistenteam.info/blog/2016/07/deutschland-und-sein-justizsystemwuerde-derzeit-nicht-in-die-eu-aufgenommen/ Allein mir fehlt der Glaube daran.
    „Er (Terme) hatte ausgesagt, er sei nur zufällig dort gewesen und habe mit der Tat nichts zu tun. Dass der Ermordete hinter dem Tresen auf dem Boden lag, habe er nicht bemerkt. Diese Angaben seien mit den Aussagen der anderen Zeugen vereinbar, sagte Götzl.“ Na das ist ja günstig. Nicht so sehr für den Ermordeten oder die Hinterbliebenen, wohl aber für Temme und den Verfassungsschutz insgesamt. Würde ja ein schlechtes Licht auf diese Musterorganisation werfen, wenn sich der Mitarbeiter doch tatsächlich der Falschaussage überführen ließe. Aber das ist ja nochmal gut gegangen… Was freilich nicht heißt, dass man Temme deshalb glauben müsste oder gar, dass der Richter dies täte. Es ist aber eben einfach opportuner, als vom Gegenteil auszugehen, mit allen Konsequenzen, die dies zeitigen würde. Lieber mal Fünfe grade sein lassen und weiter im Text.
    Wenn das als exemplarisch für das Rechtsverständnis der deutschen Justiz und den Umgang mit rechtsradikalen Verbrechen gelten kann, dann gute Nacht Marie und nicht umsonst meinen Richter mit Gewissen das es unbedingt zur Trennung der dritten Gewalt vom Justizministerium kommen muss, denn die Leitung der Justiz durch einen Minister widerspricht allein schon der Grundidee der Gewaltenteilung!

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