Oktoberfestanschlag 1980 wie Jahrzehnte vor NSU-Morden der Staat auf dem rechten Auge blind sein wollte

Oktoberfestanschlag 1980: Zeugin berichtet von anonymem Patienten mit zerfetztem Unterarm

In den ARD-»Tagesthemen« vom Dienstag sprach sie genauer von einem jungen Mann, der kurz nach dem Attentat mit zerfetztem Unterarm ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Er habe nicht erklärt, wie das Unglück passiert sei, so die Zeugin: »Viel später hat er lapidar gesagt, er hätte ein bisschen mit Sprengstoff gespielt, und da wäre das eben passiert.«

https://www.jungewelt.de/2015/02-05/050.php

Ein anonymer Patient??? Wie geht denn das? Selbst in der Notaufnahme wird einem als erstes die Versicherungskarte abverlangt….aber zumindestens muss doch eine Rechnung erstellt worden sein. Und irgendwer hat sie wohl auch bezahlt.

So langsam drängt sich mir die Frage auf wie viele V-Leute der VS in der Wehrsportgruppe Hoffmann hatte.

Eigentlich wäre es doch logisch gewesen das man den Besitzer dieser herrenlosen Hand beim Oktoberfestattentat intensiv gesucht hätte. Und die Zahl derer, die ausgerechnet zu dieser Zeit “ ein bißchen mit Sprengstoff gespielt “ hatten dürfte sehr überschaubar gewesen sein.

0 Gedanken zu „Oktoberfestanschlag 1980 wie Jahrzehnte vor NSU-Morden der Staat auf dem rechten Auge blind sein wollte

  • Netti
    5. Februar 2015 um 10:04
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    Lauserchen,
    dazu schau mal in den Film Der blinde Fleck – Das Oktoberfestattentat http://www.ardmediathek.de/tv/FilmMittwoch-im-Ersten/Der-blinde-Fleck-Das-Oktoberfestattent/Das-Erste/Video?documentId=26293102&bcastId=10318946
    ….“Diese Sendung ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet. Der Clip ist deshalb nur von 20 bis 6 Uhr verfügbar“… Wahrscheinlich ist das für die zu starker Tobak was dort über unsere merkwürdigen CSU Politiker rauskommt, anders kann ich mit diese Einschränkung nicht erklären denn in allem was die so an ihren Comp´s und Konsolen speilen ist mehr unappetitliches zu sehen.

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  • lausebengel
    5. Februar 2015 um 12:42
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    Netti, den Film hatte ich wohl auf Arte voriges Jahr gesehen…
    Ich bin mal ganz gutmütig und setze nur Unfähigkeit voraus, aber dann müßte man eigentlich sämtliche Beteiligten an den Untersuchungen entlassen oder wenigstens die Pensionen streichen. :?:

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  • Netti
    5. Februar 2015 um 12:48
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    Lauserchen,

    also sag mal was denkst du dir?! Bei uns in Bayern bekommst du dafür eine Beförderung so du du dich nicht erwischen lässt! Siehe meinen Kommentar von gestern an dich, bestraft wirst du bei uns auch heute nur wenn du anständig aufklären magst und damit der Politik in die Quere kommst! Der Fall Schottendorf ist dafür aus der Neuzeit neben Mollath bestes Beispiel: http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-schottdorf-gauweilers-empfehlungen-an-die-polizei-1.1961172

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