OECD-Bericht: Niedriges Einkommen, hohe Abgaben – Im weltweiten Vergleich (zweithöchsten Platz) müssen deutsche Arbeitnehmer besonders viel von ihrem Gehalt abgeben vor allem untere Einkommen

http://www.focus.de/finanzen/steuern/platz-zwei-bei-der-oecd-studie-horrende-abgaben-deutsche-arbeitnehmer-zahlen-50-prozent-ihres-gehalts-an-den-staat_id_6937582.html

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oecd-studie-101.html

In der TV-Fassung wurde die FDP mit ihrer Kompetenz zu Steuersenkungen in den Fokus gerückt. Statt einer Stellungnahme der Linken, die ja immerhin im Bundestag vertreten ist!

Geradezu beschämend für ein Land wie Deutschland , dass insbesondere die unteren Einkommen so stark belastet werden. aber es sind eben auch die unteren Einkommensschichten,die keine wirksame Lobby haben und auch kaum die Möglichkeit ,dem etwas entgegenzusetzen außer das die Politik Gefahr läuft ,eben diese Menschen in die Arme von populistischen Parteien zu verlieren. Letztendlich sind es eben diese Menschen,denen -unseren Politikern zufolge- dieses Land seinen Wohlstand verdankt.

“ Soziale Gerechtigkeit“ laut Merkel und Schäuble kein Thema für den Wahlkampf aber genau das Gegenteil ist der Fall, es ist „das“ Thema für den Wahlkampf!

3 Gedanken zu „OECD-Bericht: Niedriges Einkommen, hohe Abgaben – Im weltweiten Vergleich (zweithöchsten Platz) müssen deutsche Arbeitnehmer besonders viel von ihrem Gehalt abgeben vor allem untere Einkommen

  • Netti
    11. April 2017 um 19:20
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    Stern, ist doch super, wenn man den deutschen Steuerzahler abzocken kann und immer wieder gewählt wird! Übrigens, so wie ich das sehe, werden hier nur wieder Einkommensteuer und Sozialabgaben addiert. Was ist mit Umsatzsteuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Mineralölsteuern usw. usw. Unsere Strompreise sind übrigens auch die zweithöchsten der Welt, das liegt ausschließlich am Staat, Steuern und Umverteilung. Aber wir werden sehen die Verursacher solcher Ungerechtigkeiten werden wieder die Gewinner der Wahl sein….

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  • Pragmatiker
    11. April 2017 um 22:06
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    Stern – es kommt immer darauf an was Merkel und Schäuble mit ihrer Aussage zur „sozialen Gerechtigkeit“ zum Ausdruck bringen wollten. Mit ihnen wird es diese ganz gewiss nicht geben – mit einer SPD und einem Martin Schulz aber sicher auch nicht. Hätte eine SPD in Mitregierungsverantwortung einer einzelnen Person bedurft um Agenda 2010 Themen in Frage zu stellen? Mitnichten…

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  • lausebengel
    12. April 2017 um 07:23
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    Pragmatiker, die Agenda 2010 konnten selbst 100.000 Austritte mit Lafontaine an der Spitze nicht in Frage stellen…..
    Aber wenigstens stellen ( wieder einmal ) Merkel und Schäuble eine Entlastung in Aussicht. Jedenfalls bis zur Wahl…..
    Was mir noch aufgefallen ist das man die Mehrwertsteuer und div. andere indirekte Steuern außen vor gelassen hat….so schwierig dürfte es für ausgebildete Ökonomen eigentlich nicht sein diese in so eine Studie einzubringen.
    Und für was für alles wir so Steuern zahlen. Die Sektsteuer hält sich immer noch obwohl eigentlich der Aufbau der kaiserlichen Kriegsmarine nicht mehr so ganz auf der Agenda steht. Für den Ausbau der Infrastruktur und den Erhalt der Straßen zahlen wir die KfZ.-Steuer, Mineralölsteuer, jetzt auch die Maut….nur wird dieses Geld sicher nicht dafür ausgegeben, jedenfalls nicht in der Höhe….Nur als Beispiele, läßt sich sicher fortsetzen…

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