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„Gottes Werk“

Mitten in der Debatte um Griechenland erreicht uns eine Jubelmeldung: Der Chef von Goldman&Sachs, Blankfein, ist jetzt Milliardär. Wir erinnern uns: Unter Beteiligung von Goldman&Sachs wurde die griechische Bilanz zum Euro-Eintritt gefälscht. Der ehemalige Goldman&Sachs-Manager Draghi hat als Chef der EZB der Regierung @Alexis Tsipras das Messer an den Hals gesetzt und sie zur Unterwerfung gezwungen. Gleichzeitig flutet er die Finanzmärkte mit Geld und sorgt über den Anstieg der Vermögenspreise dafür, dass die Reichen immer reicher werden. Die sogenannte „Griechenland-Rettung“ ist eine Banken-Rettung, weil 90 Prozent der Gelder in den Banken-Sektor geflossen sind. Die griechischen Rentner wühlen jetzt in den Mülltonnen und suchen Nahrungsmittel und die Wallstreet-Banker werden immer reicher. Die „Banken verrichten Gottes Werk“ sagte der Neu-Milliardär Blankfein 2009. Da Merkel mit ihrer „Euro-Rettungspolitik“ dafür gesorgt hat, dass die Steuerzahler die Partys der Banker bezahlen, ist sie, um Blankfein zu zitieren, so etwas wie die unsichtbare Hand Gottes. Wer hätte das gedacht?

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