Oskar Lafontaine fordert die Schaffung einer neuen linken Sammlungsbewegung links der SPD

„Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“ Eine Sammelbewegung LINKER Kräfte als Antwort auf die widerwärtige Rechtsentwicklung in Deutschland und Europa ist  die treibende Intention.

Wer näheres dazu wissen will muss sich aber erst einmal folgende Inhalte durchlesen und
Lafontaine in Ruhe anhören und un voreilig darüber nachdenke. Voreilige, gar rein emotional gesteuertes Pro und Kontra sind wie immer wenig Zielführend:

https://www.freitag.de/autoren/juergen-meyer/wir-gruenden-die-neue-linke

http://internetz-zeitung.eu/index.php/4652-lafontaine-fordert-linke-auf,-die-eigentumsfrage-im-kern-zu-stellen

http://internetz-zeitung.eu/index.php/4655-linke-gespalten-kampf-tobt-zwischen-ism-reformern-und-revolution%C3%A4ren-klassernkampf-link

 

Ein Gedanke zu „Oskar Lafontaine fordert die Schaffung einer neuen linken Sammlungsbewegung links der SPD

  • Netti
    19. Januar 2018 um 20:21
    Permalink

    Stern, ich denke wie du schon seit Tagen darüber nach und denke, dass bleibt auch noch eine Weile ehe ich für mich selber zu einer Position gefunden habe. Aber egal wie, mit solchen Argumenten wie im folgenden muss sich auch jeder Befürworter auseinandersetzen. Alles muss gut mit- und gegeneinander abgewogen werden, obiges wie u.a. diese Argumente (wenn auch emotional vorgetragen).
    Marianne Fuchs: “ Also diese Rede verwirrt noch mehr. Laf spricht hier von einer Sammlungsbewegung aller Linken gegen Rechts, angesichts des SPD -Desasters. Gegen Rechts aufzutreten ist bereits in der Partei die Linke mit anderen antifaschistischen Gruppen Tradition, das sind Christen ebenso wie Gewerkschafter usw.
    Eine neue Sammlungsbewegung von nur LINKEN wäre also ein Verlust und wäre eine komplett neue Sammlungsbewegung, also möglicherweise auch eine neue Partei. Dann kommt er auf die Kritik zu sprechen, die an S. Wagenknechts INTERVIEW im Spiegel geübt wird. Leider sagt er us das nicht, sondern wettert gegen Leute seiner eigenen Partei, die angeblich „Sammlungsbewegung nicht von Spalten“ unterscheiden kann“ und auch noch „Trottel“ sind.. Mit Verlaub, dass nenne ich Sand in die Augen streuen, Faktenverdrehung und weitere Spaltung indem er LINKE seiner eigenen Partei beschimpft. Im Interview (worauf sich Wagenknecht und Oskar beziehen) spricht S. Wagenknecht von einer neuen linken VOLKSPARTEI. Auch Lafontaine sprach Anfang des Jahres in einem Spiegel-Interview von einer neuen Partei. Es ist äußerst unseriös das jetzt zu verdrehen. Sarah spricht davon, dass die bürgerliche Presse ihre Vorstellung von einer neuen VOLKSpartei eine Spaltung der LINKSPARTEI sei, er beschwert sich bei Mitgliedern der LINKEN, die erst aus dem Spiegel-Interview (welches übrigens auf der HP von Sahra Wagenknecht noch nachlesbar ist). Dort spricht sie aber nicht von einem Kampf gegen Recht, sondern von einer VOLKSpartei, die sich aus Promis von LINKEN, Grünen und SPD zusammensetzt, um linke Politik im VOLK präsent zu machen. Die LINKEN, die er da beschimpft wurden, wie so oft, von den neuen „bahnbrechenden Idee“ erst durch den Spiegel informiert. Diese merkwürdige Art als Mitglied der Linken ist auch schon oft kritisiert worden. Die Idee einer neuen Sammlungsbewegung ist von Teilen der LINKEN abgelehnt worden. Gysi sagte, dass es die LINKE spalten würde. Dann wettert er weiter: “ Was die LINKE angeht: Das war (!) doch tatsächlich eine Sammlungsbewegung, aber nicht von denen ins Werk gesetzt, die jetzt die Klappe aufreißen, in der eigenen Partei, sondern von einem ehemaligen SPD-Vorsitzenden, der gesagt hat: „ich kandidiere auf einer gemeinsamen Liste und dann kommen wir dem Bundestag .. näher“.. Ich denke damit sagt er schon was er will: Es ist völlig richtig: eine Sammlungsbewegung ist eine Partei, insofern ist eine neue Sammlungsbewegung eine neue Partei neben der LINKEN. Das kann man doch auch gleich dazu sagen. Dass damit die LINKE gespalten wird ist eine ältere Erfahrung als der Spruch seines SPD.Kollegen, der in den Bundestag wollte und das ist es wohl, was Lafontaine selbst will. Was er dann noch sagt hat mit der Kritik an diesem Wirrwarr nichts zu tun. Ich finde seine Art „Mir soll man doch nicht erzählen, wie es geht, wenn man etwas Neues augf den Weg bringen will“ schon fast Alterststarrsinnig, denn jeder LINKE hat das Recht, wenn LINKE zu einer neuen Sammlungsbewegung aufrufen oder die „Segel richtig setzen will“ (Was soll dieser unkonkrete Sand?) sich da zu äußern, oder will Oskar etwa nur das Abnicken? Wir müssen uns nicht neu zusammentun, denn wir sind schon zusammen, das ist was Oskar gerade im Punkt Antifaschismus unterschlägt.“

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.