Ostdeutsche anfälliger für Rechtsextremismus?!

Eine Studie der Bundesregierung hat es festgestellt. Na dann muss ja alles stimmen….

Natürlich ist die ex – DDR auch daran schuld. Wie kann es denn auch anders sein. Irgendwer muss ja Schuld sein. Und die DDR kann sich ja nicht wehren…..

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/studie-ostdeutschland-rechtsextremismus-ddr-dresden

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/rechtsextremismus-in-ostdeutschland-studie-untersucht-freital-und-heidenau-a-1147970.html

40 Interviews ergaben das „Bild“ und die heutigen Endzwanziger sind nicht einmal mehr in der DDR geboren und durften das bundesdeutsche Schulsystem genießen! Oder glaubt der Göttinger Professor etwa, dass Sachsen noch den letzten DDR-Staatsbürgerkunde- und Geschichtslehrplan benutzt?

Seltsam nur das diese Wissenschaftler auch völlig ausser acht lassen, dass sich Rechtsextremismus besonders dort ausbreitet wo soziale Sicherheit fehlt, Abstiegsängste besonders groß sind. Und man sich dann auch noch besonders benachteiligt fühlt. Siehe Kohls blühende Landschaften, die immer noch bestehende Ungleichheit bei Löhnen und Renten. Und, ganz Deutschland betreffend, diese immer noch wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich.

Das war auch in der Weimarer Republik die Ursache für das “ dritte Reich „.

 

Ein Gedanke zu „Ostdeutsche anfälliger für Rechtsextremismus?!

  • Netti
    18. Mai 2017 um 12:56
    Permalink

    Zu all dem kann man nur sagen, dass „DDR-Gen“ lebt einfach weiter…in den Köpfen der Wessi-Elite-Menschen. Aber hübsch zu sehen wie “ WEST- Wissenschaftlern“ entgehen kann, dass sie Menschen befragen die nie in der DDR gelebt haben! Ja, ja die berühmte Seriosität des Westens … :))))

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