Parteien und Homo/Transphobie

Wo wir grade beim Thema sind, wie stehen eigentlich unsere aktuellen Bundestagsparteien zum Thema? Schauen wir es uns doch mal genauer an.

Die CDU ist nicht wirklich dafür, aber auch nicht offen dagegen. Sie will halt ihre konservative Klientel ebensowenig vergraulen wie die gemäßigten, zu denen man auch unsere Kanzlerin zählen darf. Ihre Nachfolgerin im Parteivorsitz sieht das ganz anders, für die gibt es nur Schwarz und Weiß, sprich Mann und Frau! Homosexuelle und Transidente kann und darf es nicht geben!

Die SPD ist eigentlich dafür, vermeidet aber klare Aussagen, ebenso wie die FDP, obwohl, zumindest für die NRW Landesregierung kann ich sagen, sie stehen dem positiv gegenüber und unterstützen die Verbände auch finanziell. Das war leider unter Rot/Grün nicht wirklich so, da wurde mehr geblockt um sich im Gegenzug mehr in der Öffentlichkeit als Gönner darzustellen.

Kommen wir nun zu den Grünen. Diese haben einige mehr oder weniger prominente in ihren Reihen, wie den OB von Tübingen, Boris Palmer. Dieser Mann zeigt sich leider sehr Homophob und bezeichnet die Aussagen kritischer Medien und Parteifreunde schlicht als falsch, bzw. Fake News. Getreu dem Motto eines Donald Trump, was mir nicht passt muss falsch sein.

Ein Motto welches sich auch die AfD gerne und häufig bedient. Diese Partei negiert ja so ziemlich alles, was nicht in ihr krudes Weltbild passt. Mehr gibt es eigentlich zu diesem Haufen nicht zu sagen.

Und was ist mit den Linken? Deren Vorsitzende Sahra Wagenknecht setzt die sogenannte Ehe für Alle, die es ja eigentlich nicht wirklich ist, da sich Intersexuelle oder nicht Binäre Menschen für ein Geschlecht entscheiden müssen, mit dem sozialen Aufstieg in Zusammenhang.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article178121522/Gastbeitrag-Warum-wir-eine-neue-Sammlungsbewegung-brauchen.html

Einen Beitrag welchem der LSVD scharf widersprochen hat und Frau Wagenkencht stark kritisiert wurde, nicht nur vom LSVD.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=31465

Also irgendwie gefallen mir alle Parteien nicht sonderlich gut. Aber, und hier muss ich persönlich ebenfalls Frau Wagenknecht widersprechen, wir als Bürger haben die Wahl. Und zwar nicht nur zwischen Pest und Cholera, wie man so schön sagt, sondern zwischen vielen Parteien. Es gibt soviele unterschiedliche Parteien, auch solche die wie, beispielsweise die CSU in Bayern, nur in einigen Bundesländern antreten. Meine Empfehlung lautet daher: Vor der nächsten Wahl informieren, wer tritt an, was wollen die und vertreten die meine Interessen! Und dann eben das Kreuz dort machen. Ich weiß es ist einfacher dem alten zu folgen, nach dem Motto, das haben wir schon immer gewählt, sogar die Ur Ur Ur Großeltern. Aber warum soll es immer so bleiben? Die Grünen, die Linken und auch die AfD haben gezeigt dass auch neue Parteien ein Chance haben, wenn sie genügend Stimmen erhalten.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=32640

 

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