Parteispendensumpf und das Gesundheitssystem

Die „Spende“ des FDP nahen Unternehmens und die dazugehorige Aufragsvergabe ist nur eine der zahlreichen Spendenaffären, welche die Landesregierungen und die Bundesregierung durchziehen. Manche Ministerpräsidenten lassen ihre Reden von Konzernen schreiben, in denen diese dann über den grünen Klee gelobt werden, ein Schelm, wer böses denkt,  in der Landwirtschaft werden Umweltauflagen verhindert, da diese die Großbetriebe ach so sehr belasten würden, bei Tierschutz seiht es ähnlich aus, iiiihhh da müssen wir ja was vom Gewinn investieren, das fehlt dann aber bei den Aktionären, das wollen wir aber nicht. Sp und ähnlich hört man die Großkonzerne jammern. Aktuell sind es genau diese Unternehmen, wie Adidas, Deichmann, Karstadt und Co, die ihre Mieten einstellen und sich gerne unter den Steuerrettungschirm flüchten wollen. Also die Konzerne die in Deutschland eh kaum Steuern zahlen, wollen ihre Verluste vom Steuerzahler ersetzt bekommen, gleichzeitg aber eine hohe Dividende an die Aktionäre auszahlen. Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Die Parteien müssten eigentlich den Spendensumpf trockenlegen, nur haben die alle wenig bis gar kein Interesse daran. Über das warum brauchen wir, denke ich, nicht zu diskutieren, das dürfte eigentlich jedem denkenden Bürger klar sein. Unterstützen wir daher NGO’s wie Abgeordnetenwatch, oder lobbykontrol um den Politikern auf die Finger zu schauen und um geen diese Art „Spenden“ zu protestieren. WIR mündigen Bürger sind das Volk, lassen wir uns nicht zu Stimmvieh degradieren, dass alle vier Jahre zur Wahlurne gehen darf um dort diese Parteien zu wählen. Die gro0en etablierten haben durch die Parteispenden den Vorteil, dass sich mehr Anzeigen und Wahlplakate leisten können. Verschwendung wird hier belohnt. Wer viel macht, bekommt später auch mehr wieder und genießt hohes Ansehen, wer wenig macht wird kritisiert. Haben Die es nicht nötig? Doch, und genau darum können Die nicht so viel ausgeben. Prüfen wir bei der nächsten Wahl genau wen und was wir wollen, und setzen wir nicht das Kreuz dorthin wo unsere Eltern und Großeltern schon gemacht haben, schauen wir uns die Programme an und wählen dass die Partei aus, welche die eigenen Interessen am besten vertritt! Natürlich kann man da auch in den Misthaufen fallen, aber es ist das Risiko wert, denn die etablierten, allen voran Union und FDP stehen für das Desaster welches wir aktuell in den Krankenhäusern und Plfegeheimen haben. Sie sind dafür verantwortlich, dass aus diesen Bereichen der Gesundheit ein Wirtschaftsbetrieb geworden ist, der nur auf Profit ausgerichtet ist. Unsere Gesundheit darf aber nicht wirtschaftlichen Interessen unterworfen sein. Und unser Pflegepersonal als Helden zu bezeichnen und ihnen Applaus zu geben, das bringt es nicht, davon kann sich keine Krankenschwester was zu Essen kaufen, oder die Miete zahlen. Geben wir lieber unsere Stimme den Parteien die dieses wieder abschaffen wollen. Gesundheit ist kein Spekulationsgut!

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