Prof. Dr. Eberhard Hamer: Es riecht wieder nach Krieg

«Wir haben wieder die höchste Kriegsgefahr seit dem Zweiten Weltkrieg. Warum finden jetzt keine Friedensmärsche, Friedensappelle der Medien wie in den fünfziger und sechziger Jahren statt? Die US-Netzwerke, welche Trump umgedreht und einen Kriegszwischenfall verursacht oder genutzt haben, könnten stark genug sein, einen dritten Weltkrieg zu zündeln. 70 Jahren Frieden haben uns offenbar zu sorglos gemacht. Ich habe aber inzwischen mehr Sorge vor Krieg als vor einem Crash.»

http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2017/nr-11-9-mai-2017/es-riecht-wieder-nach-krieg.html

Wer aufmerksam die bestehenden Krisenherde (u.a. Afghanistan, Syrien, Nordkorea) beobachtet wird feststellen dass die USA und auch die Nato gar kein Interesse hegen Frieden zu wollen – wer diesem Link folgt wird aus Sicht der Prof. Dr. Hamer darüber informiert was da so alles läuft. Aber auch die Forderungen der USA einen höheren Beitrag für die Nato zu leisten und die Bereitwilligkeit der Ursula v.d.L. dem nachzukommen lässt genau diese Entwicklung befürchten.

Es wird nichts gescheut – keine Provokation, Falschbehauptung und Drohung scheint den Kriegstreibern zu gering um nicht dafür genutzt zu werden.

Das nun etwa keine Friedensmärsche stattfinden kann ich so nicht behaupten – siehe auch: http://www.friedensweg.org

Es sind die Medien die darüber nicht berichten wollen oder dürfen (und wenn dann nur mit Randnotizen). Diese sind es auch die sich bei Friedensappellen weitgehend zurückhalten!

 

Ein Gedanke zu „Prof. Dr. Eberhard Hamer: Es riecht wieder nach Krieg

  • Netti
    18. Mai 2017 um 13:00
    Permalink

    Pragmatiker, hier mal eine (wie ich finde) interessante Einschätzung des USA-Nordkorea-Konflikts:
    „Auf der großen Bühne ist das Thema damit gegessen. Trumps Nordkorea-Theater war also ein einmaliger reiner Bluff. Pures Theater. Das Ziel hierbei: Jeder geopolitische Rückzug der USA wird zu Tarnzwecken durch maximal machohaftes Hegemon-Verhalten eingeleitet….
    Und zum Abschluss noch ein Kurzkommentar von jim_garrison, der die innenpolitische Dimension des außenpolitischen Theaters einfängt:
    Die US-Politik ist echt amüsant.
    Um seine Politik machen zu können, muss der Präsident jemanden bomben und am Rande eines nuklearen Krieges balancieren. Dann gehen seine Gesetzesvorhaben durch, und ein störender Behördenchef kann des Amtes enthoben werden.“
    http://analitik.de/2017/05/16/nordkorea-trumps-bluff/

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