Provokationen und Kriegsvorberitung der NATO

Am 20. Mai 2015 ließ der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko die Weltöffentlichkeit wissen: „Wir sind in einem echten Krieg mit Russland“. Zum Glück wurde diese Kriegserklärung von russischer Seite ignoriert. [1]

Desweiteren sind herrscht in den drei baltischen Staaten schon eine dauerhafte NATO-Präsenz. Und die Bild-Zeitung jubelte darauf: „Bild beim Manöver in Polen – Nato probt Krieg gegen Russland…“ und der Nato-General Breedlove erklärt: „Wir sind bereit“. [2]

Philip Breedlove, seit Mai 2013 Supreme Allied Commander Europe, ist einer der einflussreichsten Kriegstreiber in der NATO. Bereits Ende 2014 haben sich erstaunlicherweise Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier genötigt gesehen, gegen „gefährliche Propaganda“ des Europakommandanten zu protestieren. Der US-Luftwaffengeneral behauptete, in der Ukraine befänden sich „reguläre Einheiten der russischen Armee“, was zu einer unmittelbaren Konfrontation mit der NATO hätte führen können. Doch tags darauf musste Breedlove seine Aussage zurücknehmen. [3]

Erst kürzlich warnte der US-General Joseph Dunford bei einer Anhörung im US-Kongress: „Putin ist gefährlicher als der Islamische Staat … die größte Bedrohung für die USA.“ Die Atommacht Russland könne die Souveränität von US-Verbündeten verletzen und sei eine „existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten“. Er sprach sich ebenso wie Breedlove für Waffenlieferungen an die Ukraine aus. [4]

Fazit:

 

Angesichts solcher Äußerungen und dem Ziel der NATO immer mehr Waffen und Soldaten in die Ukraine und an die russischen Grenzen zu verlegen, lässt sich der wahre Aggressor leicht erkennen. Die USA legen es auf einen Stellvertreterkrieg gegen Russland an und versuchen die baltischen Staaten und die Ukraine in einen Krieg zu verwickeln. Dabei sind ihnen offene Lügen nur recht und billig. Die Konsequenzen für Europa als ganzes scheinen dabei keine Rolle zu spielen, bereits die Sanktionen richten einen erheblichen Schaden an. Ein Krieg könnte unser Ende bedeuten, darum ist es wichtig diese Propaganda abzuwürgen und die Soldaten wieder nach Hause zu schicken, wo sie hin gehören. Konflikte lassen sich nicht mit noch mehr Soldaten friedlich lösen.

Quellen:

Sammlung der Zitate gefunden bei:

http://www.hintergrund.de/201507283614/globales/terrorismus/kriegsvorbereitungen-als-friedensstiftende-massnahmen.html

[1] Poroschenko: „Wir sind in einem echten Krieg mit Russland“

http://www.welt.de/politik/ausland/article141194199/Wir-sind-in-einem-echten-Krieg-mit-Russland.html

[2] NATO probt Krieg gegen Russland

http://www.bild.de/politik/ausland/nato/probt-krieg-gegen-russland-41397280.bild.html

[3] Kanzleramt kritisiert amerikanischen NATO-Europakommandanten

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44335/1.html

[4] US-General warnt: Putin ist gefährlicher als der Islamische Staat

http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/us-general-warnt-russland-und-china-schlimmer-als-die-is-terrormiliz_id_4807638.html

0 Gedanken zu „Provokationen und Kriegsvorberitung der NATO

  • Kaballah
    29. Juli 2015 um 20:37
    Permalink

    Hi Jap – der Poroschenko hätte ja gerne diesen Krieg angezettelt oder gewollt – schon alleine um die desolate Situation der Ukraine übertünchen zu können. In diesem Sinne ist es durchaus positiv zu betrachten das Russland nur den Kopf geschüttelt hat zu solch einem Ansinnen, selbst die so genannten Sanktionen haben an dieser Situation nichts ändern können. Und selbst wenn die USA so gerne diesen Stellvertreterkrieg wollen würden – sie könnten ihn weder führen noch gewinnen – schon gar nicht mit dieser Ukraine. In diesem Zusammenhang sei festgestellt das man eigentlich froh sein kann einen Putin zu haben, es gibt ganz sicher andere Vertreter die anders reagiert hätten …

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