Rassismus in den USA – ein grundlegendes Problem

Nicht nur die Polizeigewalt gegen die afroamerikanische Bevölkerung ist ein Problem der USA, auch die rassistischen Auswüchse lassen nur einen Schluss zu – ein afroamerikanischer Präsident ist kein Garant für Gleichheit und Gerechtigkeit, weder weltweit noch im eigenen Lande…

Im Süden der USA ist derzeit eine unerklärliche Häufung von Kirchenbränden zu beobachten. Seit dem Attentat in der Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston, South Carolina, das neun Personen das Leben kostete, sind nicht weniger als sieben Kirchen mit vorwiegend afroamerikanischen Mitgliedern abgebrannt.

Die letzte grosse Welle von Feuern in Kirchen in den Südstaaten gab es in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals brannten mehr als 670 Gotteshäuser von hauptsächlich afroamerikanischen Kirchgemeinden ab. Unter diesen war auch dieselbe Mount Zion Church in Greeleyville. Sie wurde damals vor ziemlich genau zwanzig Jahren bereits einmal durch ein Feuer zerstört. Die Ermittlungen ergaben damals, dass der Ku-Klux-Klan für die Tat verantwortlich war.

http://www.nzz.ch/international/haeufung-von-kirchenfeuern-in-den-usa-1.18572545

Auch wenn die untersuchenden Behörden meinen es würde keinen rassistischen Hintergrund geben so ist die Entwicklung derzeit eher als solche zu betrachten! Und wer da meint es wäre nicht so der sollte endlich mal die Augenbinde abnehmen und genau hinschauen – der Vergleich mit den hierzulande begangenen NSU Morden ist so weit nicht hergeholt!

Der Guardian nennt es beim Namen:

Church burnings after Charleston: part of a ‚long, dark‘ history that never stopped

http://www.theguardian.com/us-news/2015/jul/02/us-church-burnings-race-south-carolina

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