Raumsonde Rosetta: Philae meldet sich aus Winterschlaf zurück

Die Raumsonde Rosetta konnte nach 7 Monaten Winterschlaf melden, dass die Batterien des Landeroboter Philae aufgeladen und bereit für neue wissenschaftliche Experimente ist. Philae war im vergangenen November nach mehreren Hüpfern auf der Oberfläche des Kometen (Tschurjumow-Gerassimenko) gelandet, stand aber im Schatten. Dank der mitgeführten Energie konnten mehrere Tage Experimente gemacht und Daten übermittelt werden. Die Solarpaneele lieferten aber nicht genug Strom, um den Lander danach wachzuhalten. Deswegen ging er in einen Ruhezustand über; auf der Erde warteten die Verantwortlichen darauf, dass dank der stetigen Annäherung des Kometen an die Sonne auch Philae genug Licht abbekam, um die Systeme wieder hochzufahren. [1]

Rosetta – Europas Kometenjäger

Die Mission Rosetta der europäischen Weltraumorganisation ESA soll die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforschen, indem sie einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper, einen Kometen, untersucht. Die Mission besteht aus einem Orbiter und der Landeeinheit Philae. Das DLR hatte wesentliche Anteile beim Bau des Landers und betreibt das Lander-Kontrollzentrum, das die schwierige und bisher noch nie gewagte Landung auf dem Kometen am 12. November um 17:03 Uhr MEZ vorbereitet und betreut hat. [2]

Bild vom Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (28km Entfernung):

Gekostet hat das Projekt 1 Milliarde Euro, davon auf Deutschland 290 Millionen. [3]

Quellen:

[1] Heise Online

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kometenlander-Philae-Stabilere-Verbindung-zu-Rosetta-angestrebt-2690994.html

[2] DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10394/

[3] ESA

http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Europa_will_jetzt_auf_Kometen_landen

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