Rechtsextremismus in Berlin: Der ganz normale Rassismus

Von Anne Lena Mösken
Berlin – Der Verein Reach Out hat die jüngsten Zahlen zu rechtsextremen und diskriminierenden Vorfällen in Berlin vorgestellt. Das Ergebnis dient keinesfalls zur Entwarnung. Viel schlimmer noch ist: Es ist keine Überraschung.

Beleidigungen gehören für viele Migranten in Berlin zum Alltag. Foto: dpa

179 Angriffe hat Reach Out 2014 dokumentiert, 266 Menschen wurden dabei verletzt oder bedroht. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber 2013 (185 Angriffe, 288 Verletzte), keiner allerdings, der aufatmen ließe, zumal Rassismus als Tatmotiv zugenommen hat (2014: 100; 2013: 87), ebenso wie Antisemitismus (2013: 8; 2014: 18), gefolgt von Homophobie und Gewalt gegen Linke.
Auszug Quelle Berliner Zeitung

Und die Politik sieht immer noch kein Handlungsbedarf, man bauscht lieber etwas auf was es nicht gibt ( Gewalt von Links ) als das man das bekämpft, was offensichtlich ist.

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