Rundfunkgebühren – in Dänemark sind sie Geschichte

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Dänemark wird jetzt nicht mehr über Rundfunkgebühren sondern direkt aus dem Staatshaushalt (also über Steuergelder) finanziert. Das dies funktionieren kann haben andere Länder schon lange bewiesen, so in Spanien, Portugal, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und auch in Ungarn. Und das sogar bei durchaus ansprechenderen Sendungen als uns hierzulande aufgetischt werden und ob wir es  denn sehen wollen oder nicht, trotzdem dafür eklatante Rundfunkgebühren zahlen. In Europa ist man sich ohnehin uneins wie man hier feststellen kann:

 Finanzierung des öffentlichen Rundfunks in Europa

Gebührenpflicht besteht in Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Malta, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Slowenien und Tschechien.

Von der Gebührenhöhe her liegt Deutschland im Mittelfeld, verglichen jedoch mit der Qualität liegen wir weit hinter vielen anderen zurück, obgleich diese sogar weniger an Gebühr verlangen. Das darf man durchaus auch auf den Prüfstand stellen! Etliche Kritiken die an die Rundfunkbeiräte gerichtet wurden müssten so eine Prüfung und Änderung eigentlich befeuern!

 

2 Gedanken zu „Rundfunkgebühren – in Dänemark sind sie Geschichte

  • lausebengel
    28. März 2018 um 18:54
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    Der neue ARD – Chef will doch die Qualität steigern. Warum das mit den Milliardenüberschüssen nicht möglich war ist mir ein Rätsel…..
    Allerdings, was die bisherige Qualität angeht müßte wohl über zumindestens 17 Euro Rückzahlung monatlich nachgedacht werden…..

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