Russland verstärkt Angriffe auf syrische Turkmenen – SYRISCHE ARMEE ROLLT TERRORISTEN IN DEN TURKMENEN-BERGEN VON LATAKIA AUF

Grafik: https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2015/10/24/ueber-die-doerfer/

…“Turkmenen stellen in der Phantasie des türkischen Präsidenten Erdogan so etwas wie die Vorhut auf dem Weg zur Neuerrichtung des vor 100 Jahren untergegangenen osmanischen Reiches dar. Aus diesem Grund unterstützt das Erdogan-Regime turkmenische Milizen in Syrien regelmäßig mit dem Besten, was die Türkei zu bieten hat, wie etwa schweren und modernsten Waffen, Ausbildung durch Spezialkräfte des türkischen Militärs, reichlich und möglichst robusten Hilfskräften und auch direkter Feuerunterstützung durch reguläre türkische Militäreinheiten. In der Provinz Latakia bestanden die von Erdogan zur Unterstützung seiner geliebten Turkmenen-Brigaden geschickten terroristischen Hilfskräfte unter anderem aus Söldnern des syrischen Al-Kaida-Ablegers Nusra Front sowie aus Zenztralasien importierten Mitgliedern des unter anderem von der UN, den USA, der EU, China und Russland als Terrororganisation geächteten Al-Kaida-Ablegers Turkistan Islamic Party. Damit nicht so auffällt, dass in der Provinz Latakia insbesondere kriegserfahrene Al-Kaida-Einheiten auf Seiten von Erdogans Lieblingen kämpfen,schwenken die Terroristen hin und wieder auch FSA-Fahnen vor Kameras.“…

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2015/11/21/syrische-armee-rollt-terroristen-in-den-turkmenen-bergen-von-latakia-auf/

Unter Berücksichtigung des Wissens was man sich im obigen Artikel aneignen kann,bekommt man eine differenziertere Sicht auf folgenden und sieht leichter was wo etwas Mainstreammaßig aufgezogen.).    

Russland verstärkt Angriffe auf syrische Turkmenen

…“Nach Medienberichten gehen russische Kampfflugzeuge und die syrische Armee in Reaktion auf den Abschuss und die Tötung des russischen Piloten durch eine turkmenische Rebellengruppe verstärkt gegen Turkmenen südlich der türkischen Provinz Hatai vor[1], die Syrien für sich beansprucht (Geopolitische Interessen hinter dem Konflikt zwischen Russland und Türkei). Die turkmenischen Gruppen arbeiten hier auch mit der al-Qaida-Gruppe als-Nusra zusammen. Die hatte sich zeitweise als „gemäßigt“ dargestellt, um in den Genuss von amerikanischer Hilfe zu können,“…

Die Psy-Ops des Artikels liegen in der Bezeichnung „syrische Turkmenen“ und in der Frage, „Haben russische Kampflugzeuge einen Hilfskonvoi angegriffen?“

1) Bis zum Sommer 2013 hat für die Einwohnerschaft des Operationsgebietes die völkische Identität „syrische Turkmenen“ halboffiziell gegolten, mit der Folge, dass die SAA es nur mit wenigen Armeeposten abgesichert hatte, um Konflikte erst gar nicht zu provozieren. Provinzregierung und Armee gingen davon aus, dass die Türkei sich diese Bevölkerung nicht entfremden wollen würde, indem sie sie an griff .  Doch eben das geschah in jenem Sommer. Eine mehrere hundert Köpfe starke Jihadistenabteilung drang in das Gebiet ein, nahm einige Armeeposten mit Mörserfeuer, isolierte den Rest auf ihren strategischen Höhen, und richtete in mehreren Dörfern ein Massaker an. Was mindestens
deutlich über tausend Leben kostete, wenn man die ca. 300 Zivilisten einrechnet, die in der Schlussphase der Operation in die Türkei entführt wurden, über deren Grenze sich die Jihadis unter dem Schutz
ihrer Geiseln rettete, als syrische Infanterietruppen in das Gebiet einrückten. Das Schicksal diese Geiseln ist unbekannt, wenn man von etwa zwei Dutzend Kindern absieht, die einige Monate später in
Snuff-Videos als „Giftgasopfer von Al Ghouta“ posieren durften und von Familienmitgliedern erkannt wurden. (Eine katholische Nonne schaffte es immerhin, diese Enthüllungen vor die UN zu bringen, wurde aber dortselbst „abgekocht“ und gab auf.) Die Opfer waren von wenigen Ausnahmen abgesehen Kinder, Frauen und Alte. Das „turkmenische Siedlungsgebiet“ war von diesen Tagen an von
„Turkmenen“ gesäubert und DAS ist die Voraussetzung dafür, dass die Türkei es jetzt für „turkmenisch“ und „also“ türkisch ausgeben kann.

2) Ob die Jets, die in Azaz Angriffen, „syrisch“ oder „russisch“ waren, ist völlig egal, weil die russische Luftwaffe sie nach dem Abschuss ihres Bombers gegen türkische Angriffe deckten. Der VERZICHT
der russischen Armeeführung, die Zugehörigkeit der Maschinen klar zu stellen, enthält die unmissverständliche Ansage, dass die russische Luftwaffe syrische Maschinen von nun an als eigene Kräfte behandelt. Und weil das so ist, WISSEN wir mit nahezu absoluter Sicherheit, dass diese Jets mit einer Kennung flogen und die Türken lügen, wenn sie behaupten, sie wüssten nicht, um wen es sich handelte. Daraus wiederum ergibt sich, dass die Türkei, die ihren angeblichen Hilfskonvoi nicht „verteidigte“, VORERST von der NATO keine Lizenz für weitere Abschüsse hat.
Ergo „durften“ die Russen in Azaz bombardieren. Sie nahmen sich diese Freiheit und sie war und wurde ihnen gegeben (UNO)Mandat. Die in der Frage „waren es die Russen“ schwebende Frage, „durften die denn das?“ wurde faktisch positiv beschieden. 

Mit der gegenstandslosen Fragestellung, „waren es Russen?“, machen sich Psy-Op-Strategen nun an diesem Faktum ZU SCHAFFEN und mobilisieren die die öffentliche Meinung für eine negative Antwort, „Nein, durften sie nicht“ und damit eine von der NATO durchzusetzende syrische Flugverbotszone.
Natürlich heißt das nicht, dass die NATO sie errichten will. Sie hat doch in Azaz das Gegenteil bewiesen. Aber die NATO will das Droh potential einer Flugverbotszone erhöhen, indem sie die Öffentlichkeit dafür zu mobilisieren sucht. Auf dies DROH potential kommt es hier an. Es schafft Raum für weitere Scharmützel in der Luft, für die es nicht einmal eine Befehlskette braucht, weil unter seinem Druck mit hoher Wahrscheinlichkeit irgend jemand unter dem Militärpersonal beider Seiten das rote Knöpfchen drücken wird. Er wird denken: „Der Feind wird es nicht wagen, die Drohung wahr zu machen“ und zugleich: „Aber wenn ich jetzt nicht agiere, bin ich tot, weil der Feind ebenso denkt“, und weiter: „Und wenn nicht jetzt, so wird er es morgen wagen, wenn ich still halte.“

Erdogan bezeichnet Terroristen in Syrien als „unsere Artgenossen und enge Verwandten“

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