Russlandkoordinator besorgt über Verbot der „Zeugen Jehovas“ in Russland

Der 0berste Gerichtshof in Russland hat am 17.07. das Urteil gegen die Sekte Zeugen Jehovas bestätigt. Darüber zeigte sich nun der Russlandkoordinator der Bundesregierung, Gernot Erler, sehr besorgt. Er meinte dass damit wird die friedliche Ausübung des Rechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit unter Strafe gestellt werden würde.

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2017/170719-Ko_RUS-Zeugen_Jehovas.html

Also ich finde es ein wenig weit hergeholt, gleich von kompletter Einschränkung auf Religionsfreihiet in Russland zu reden, nur weil die entschieden haben, dort die Zeugen Jehovas zu verbieten. Es gibt in Russland immer noch jede Menge anderer Religionen, welche dort ohne Probleme akzeptiert werden. Und nur weil diese Sekte sich hier relativ harmlos gibt, im werben um Mitglieder, gegenüber den Mitgliedern sieht das anders aus, muss das in Russland nicht auch so gewesen sein. Der Herr Erler sollte lieber mal über den großen Teich schauen, was da so alles unter dem Deckmantel der Religion geschieht, oder zum Waffenkumpel Saudi Arabien, dort heißt es schließlich auch, und willst du nicht an das Glauben, was ich dir sage das du zu Glauben hast, so werde ich dich vernichten! Aber das ist ja alles nicht so schlimm, wie ein Verbot in Russland.

Ein Gedanke zu „Russlandkoordinator besorgt über Verbot der „Zeugen Jehovas“ in Russland

  • lausebengel
    21. Juli 2017 um 09:06
    Permalink

    Panthera, weshalb willst du Gernot Erler so weit weg schicken, er braucht sich doch nur einmal hier umzusehen was es alles für Bestrebungen gibt. Sogar wenn es sich nur um ein Kopftuch handelt ist praktisch ein Berufsverbot möglich…..

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