Russlands neue Raumstation – ein Ausblick

Russland plant ab 2017 den Bau einer eigenen Raumstation. Der Bau der neuen Raumstation einer der wichtigsten Aspekte der bemannten Raumfahrt bis 2050. Die Raumstation könnte zwischen 2017 und 2019 auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden. „Den Betrieb der Raumstation sollen Raumschiffe Sojus-MS und Progress-MS sichern“. Zwischen 2020 und 2024 könnten mehrere Module auf der Raumstation montiert werden, die später bei einem Mondforschungsprogramm eingesetzt werden könnten bzw. sollten.

 

Für den Bau einer neuen Raumstation gibt es mehrere Gründe:

Erstens wären die Starts von bemannten Raumschiffen Sojus-MS vom neuen Weltraumbahnhof Wostotschny mit einem Startwinkel von 51,6 Grad (Neigungswinkel der ISS) zu gefährlich für die Besatzung, weil sie sich im Falle einer Havarie über hoher See befinden würde. Die russische Raumstation soll einen Neigungswinkel von 64,8 Grad haben, so dass die Raumschiffe auf dem Weg zur Raumstation über Festland fliegen würden.

Außerdem könnten in diesem Fall auch Frachttransporter vom militärischen Weltraumbahnhof Plessezk zur neuen Raumstation leichter gestartet werden. Damit wären potenzielle politische Risiken, die sich auf den Betrieb des kasachischen Weltraumbahnhofs Baikonur zurückführen lassen, nahezu ausgeschlossen, so ein Experte.

Zudem ist die Lage der neuen Raumstation aus geometrischer Sicht günstiger als die der ISS. „Von der (neuen) Station werden 90 Prozent des Territoriums Russlands und der Arktis-Schelf zu sehen sein. Bei der ISS sind es höchstens fünf Prozent“.

Quellen:

http://de.sputniknews.com/zeitungen/20141117/270020271.html

http://polytika.ru/info/19598.html

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