Sahra Wagenknecht und die Ehe für alle

Ist Sahra Wagenkencht auf einmal gegen die EHE für alle? Zumindest scheint es so, denn sie hat sich daahingehend geäußert, dass es doch nur ein „Wohlfühlabel“ um „Nutznießern [der Umverteilung von unten nach oben] ein gutes Gewissen zu bereiten“. Sie sagte dieses in einem Gastbeitrag der „Welt“. Die Politikerin der Linken muss sich nun, völlig zurecht, einiges an Kritk gefallen lassen. Da Frau Wagenknecht dieses als „Ablenkungsmanöver“ der Politik darstelle und „in einem Satz mit dem sozialen Aufstieg von wenigen“ verknüpfe, wirft ihr der LSVD nun Homophobie vor.

http://www.queer.de/detail.php?article_id=31465&pk_campaign=WNwsl

 

Sie betreibt hier das, was Politiker vor allem der CDU/CSU seit Jahrzehnten machen, unterschiedliche Gruppen gegenander auszuspielen. Arbeiter gegen die Chefs und diese gegen die Arbeiter, Beschäftige gegen Arbeitslose und die noch untereinander. Die ALG I Empfänger sind was besser wie diese faulen Hartzler, so wird doch immer wieder getönt. Und die Menschen aus dem LSTI Bereich stehen dann noch weiter unten, und natürlich die Asylanten und Flüchtlinge, die uns ja allen den Arbeitsplatze wegnehmen. Durch dieses Verhalten hat es die Union bislang geschafft, dass sich in Deutschland die Bürger vereinen und auf die Barrikaden gehen. Und nun bedient sich Frau Wagenknecht als Linke, einer Partei die ihren eigenen Aussagen nach, auf der Seite der einfachen Bürger steht, selber solcher Thesen. Was soll das?

Das Homosexuelle Paare nun endlich die gleichen Rechte haben wie Heterosexuelle, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Denn nur so kann es eine Gleichstellung der Bürger geben.

2 Gedanken zu „Sahra Wagenknecht und die Ehe für alle

  • lausebengel
    3. Juli 2018 um 09:46
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    Panthera, ich weiß nicht wie man darauf kommt aus einer Äußerung, das es sich bei Ehe für alle um ein Ablenkungsmanöver handelt ( Unsere Regierung handelt ja ), darauf schließen kann das Frau Wagenknecht gegen eine Ehe für alle sei…..

    Aber eines weiß ich. Es werden alle Hebel in Bewegung gesetzt um Die Linke zu diskreditieren.

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  • Panthera
    3. Juli 2018 um 20:56
    Permalink

    Lauser, dazu braucht es nicht viele, denn das betreibt diese Partei schon selber. Ich erinnere da an die Flügelkämpfe zwischen Kipping und Wagenknecht.
    Und zum Thema Homosexualität und EHE für alle hat die Kanzlerin endlich mal Courage gezeigt, und den betroffenen Menschen endlich das Recht zugestanden was sie schon längst verdienen. Und es hat definitiv nichts mit Kapitalismus zu tun, sondern eher mit Menschenrechte. Und Frau Wagenknecht hätte mehr als einmal die Gelegenheit gehabt ihre Aussagen richtig zu stellen.
    Denn sie sagte in dem Gastbeitrag der Welt:
    „Und es widerspricht sich ja nicht: Ehe für alle und sozialer Aufstieg für wenige, Frauenquote in Aufsichtsräten und Niedriglöhne dort, wo vor allem Frauen arbeiten, staatlich bezahlte Antidiskriminierungsbeauftragte und staatlich verursachte Zunahme von Kinderarmut in Einwandererfamilien.

    Im Ergebnis dieses Policy Mix wurden einerseits die Rechte vormals ausgegrenzter und diskriminierter Minderheiten real gestärkt, andererseits wächst die Ungleichheit und schmilzt der Wohlstand der Mitte.“

    Und eben hier frage ich mich, wieso vergleicht sie Äpfel mit Birnen? Niedriglöhne werden vielfach bei Kurierdiensten gezahlt, und dort sind vielfach Männer tätig. Nur ist es teilweise leider so, das Homosexuelle oder Transidente Menschen, nach dem Outing, ihren Job verlieren.

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