Sonderurlaub um woanders zu Arbeiten?

Man stelle sich vor, man nimmt im Betrieb Sonderurlaub, um dann für einen anderen Betrieb tätig zu werden. Ein Unding, ein Kündigungsgrund für den Chef? Im Prinzip schon, es sei denn man ist Beamter in der Bundesregierung, dann ist es kein Problem Sonderurlaub zu bekommen um dann für einen der großen Konzerne als Lobbyist ein wenig dazuzuverdienen. Und was sagt die dazu? Natürlich so gut wie nicht, ausser dass es im Interesse der Regierung sei. Auch wenn Staatsbeamte beim VW Konzern als Lobbyist tätig sind, ist das kein Grund für die Regierung zu handeln! Ein deutliches Beispiel dafür wie wenig sich diese von uns gewählte Regierung, um das Wohl und wehe ihrer Wähler schert! Wie kann es sein, dass hochrangige Regierungsbeamte, jahrelangen Sonderurlaub erhalten um währenddesse bei Siemens, Bilfinger oder VW teils sogar als Cheflobbyist zu arbeiten? Ich könnte mir auch vorstellen dass diese Leute nicht nur für beides Geld bekommen, sondern auch die Kontakte zum jeweiligen Ministerium nutzen um bessere Konditionen für den Konzern zu erhalten. Die Regierung musste zwar diesen Umstand,  auf eine Nachfrage der Linken, einräumen, aber in welchen Ministerien diese Leute tätig sind, das bleibt unter Verschluss!

https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2018-05-02/siemens-daimler-volkswagen-die-tatigkeiten-von-regierungsbeamten-der-wirtschaft

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