Streit bei der Linkspartei?

Bei den Linken scheint es derzeit ziemlich dicke Luft zu geben. Vor allem zwischen den beiden Duos Bartsch/Wagenknecht auf der einen Seite und Kipping/Riexinger auf der anderen. Es ist wohl vor allem das schlechte Abschneiden bei der Stammwählerschaft, von denen, bei den letzten Wahlen wohl einige zur AfD gewandert sind, dies vor allem im Osten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/die-linke-dietmar-bartsch-mahnt-kultivierten-umgang-in-der-partei-an-a-1173219.html

3 Gedanken zu „Streit bei der Linkspartei?

  • Pragmatiker
    17. Oktober 2017 um 21:00
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    Ob es nun tatsächlich dicke Luft ist oder tatsächlich ein neuer Richtungsstreit entbrennt muss man wohl abwarten und nicht den Medien überlassen Panthera – zu oft haben diese schon den Teufel an die Wand gemalt und mit ihrem Treiben für Beeinflussungen aller Art gesorgt. Letztlich muss die Linke sich auch mit den Realitäten auseinandersetzen und das Thema rot-rot-grün neu betrachten, wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein wie sich die nächsten Parteitage so entwickeln und die Linke muss aufpassen dass die SPD dann in der Oppositionsarbeit im Bundestag nicht das Handeln der Linken überdeckt…

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  • Netti
    19. Oktober 2017 um 18:36
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    Tja die Wahlschlappe in Niedersachsen haben wir dann wohl Kippling und Co‘s unsäglichen Kampf gegen Sarah Wagenknecht zu verdanken. Vielleicht hat die SPD ja noch ein Pöstchen für diese beiden Intriganten? Diese zwei Personen (Kipping und Riexinger) überschätzen sich selbst, nach meiner Ansicht können sie keine neuen Linke Wähler begeistern und überzeugen, jedenfalls war dies die Aussage vieler Wähler mit denen ich gesprochen habe.
    Und gerade zu sehr erhellend was ihre Charaktere betrifft – anstatt gemeinsam und stark aufzutreten, haben es die Bundesvorsitzenden vorgezogen Grabenkämpfe aus zu tragen. So wird das nie etwas werden mit regieren!
    http://www.zeit.de/2017/43/sahra-wagenknecht-die-linke-rassismus-vorwuerfe Eigentlich ein guter Artikel. Er kritisiert Denunziantentum und einseitige Auslegung als Doktrin. Er nimmt ja im wesentlichen Bezug auf den offenen Brief einiger Aktivisten, die schlussfolgern, das eine Diskussion über den besten Weg menschlich zu handeln, Rassismus und Faschismus ist. Nun möchte ich ja auch kein Faschist sein und bisher hat dafür ausgereicht, sich rechtem Gedankengut im privaten Alltag entgegenzustellen, Rechtsextremen bei öffentlichen Auftritten zu zeigen, das sie eine Minderheit im Volk sind und durch Solidarität und Hilfsbereitschaft akute, unmittelbare Folgen von sozialer Ungerechtigkeit zu mildern. Jetzt braucht es ein Statement. Leider hat man vergessen zu sagen, wie dieses Statement auszusehen hat. Ein leeres Glas auf dem Kopf balancieren, ein Pappschild mit der aktuellen Urzeit hochhalten, einen zensierten und vorgegebenen Text aufsagen, oder was völlig anderes. Ich merke nur, dass das Wort Faschismus mittlerweile so inflationär von zwielichten und blassen Gestalten gebraucht wird, das die Absicht der falschen Auslegung dieses Begriffes NUR darin bestehen kann, ihn zu verharmlosen, oder zu mißbrauchen. Immer dann, wenn es nicht zu einem, für viele andere, nachvollziehbaren Standpunkt reicht. Darum wird jeder, der eine gute, eine neue Idee hat, wie wir mehr Menschen erreichen und helfen können, bei mir mehr Gehör, Aufmerksamkeit und Verständnis finden, als jemand, der die Personalabteilung für die entscheidende Institution und seine Meinung als unumstößliche Doktrin für die Bewertung von Gut und Böse hält. Geht auch darum das die Rassismus-Anschuldigungen Frau Wagenknecht gegenüber Quatsch sind. Und dann empfehle ich euch mal dies hier zu lesen! http://norberthaering.de/de/27-german/news/902-telepolis-konicz-wagenknecht – Hammer was da beim angeblich links gerichteten Politmagazin Telepolis von Heise Online der Herr Thomasz Konicz ablässt.

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  • lausebengel
    24. Oktober 2017 um 05:02
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    Netti, 3 Daumen hoch….seltsam das man bei der Die Linke immer die Flöhe husten hört…

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