TARGET 2 – Wie Notenbanken Kredite anhäufen

TARGET 2, nein es ist kein militärischer Begriff sondern das Zahlungsverkehrssystem der Euro-Zone.  „Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System“ heißt  das System welches Verbindlichkeiten bzw. Forderungen von Notenbanken untereinander in sogenannten Target2-Salden gegenüber der EZB ansammelt. Doch was droht uns, wenn die Länder Südeuropas der  Bundesbank 800 Milliarden Euro schulden? Was kann uns im Falle eines Grexit (Griechischer Austritt aus der EU) drohen? Diesen Fragen hat sich die Reportage von plusminus gewidmet. Kurz einige Fakten zu unseren Risiken:

  • Im Falle eines Zahlungsausfalls Südeuropas würde Deutschland entsprechend seines Kapitalanteils an der EZB mit 33 % bzw. ~250 Milliarden Euro haften (allein für die Notenbanken)
  • Wirtschaftsexperten wie Hans-Werner-Sinnen sehen die wachsenden Forderungen und Verbindlichkeiten als Gefahr und Anzeichen für eine zunehmende Krise in Europa

„Sie wollen von der Bank einen Dispokredit – unbegrenzt, zinslos und ohne Verpflichtungen? Kaum vorstellbar. Nicht jedoch für griechische, italienische oder spanische Notenbanken.“

Den Artikel von plusminus gibt es >HIER< zum selber lesen.

 

Beitragsbild von 199elmaeast – Own work by uploader, data from Institute of Empirical Economic Research – Universität Osnabrück, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19408714

Ein Gedanke zu „TARGET 2 – Wie Notenbanken Kredite anhäufen

  • Pragmatiker
    14. April 2017 um 00:23
    Permalink

    Irgendwer muss die Zeche ja am Ende zahlen – es ist doch klar dass der Steuerzahler (nicht nur der deutsche sondern eben auch der griechische) zur Kasse gebeten wird, auch schon heute wo dieser „Wechsel“ noch gar nicht fällig geworden ist. Wenn der große Knall kommt ist nichts mehr wirklich sicher!

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