Teil 2: "Machtmensch Putin" – Die plumpen Lügen des ZDF, es werden weitere enthüllt…

Foto: http://blikopnosjournaal.blogspot.de/2015/12/anti-putin-propaganda-duitse-zdf.html

Ich stelle euch einige Auszüge rein, kann aber wirklich nur empfehlen den Artikel vollständig zu lesen, dann wird noch einmal das ganze Ausmaß der Veralberung deutscher Bevölkerung durch das ZDF klar.

Teil 1: http://humanistenteam.de/?s=Machtmensch+Putin

So bemängelt auch Anja Bötcher in einer an das ZDF gerichteten Programmbeschwerde, die RT Deutsch vorliegt:

„Die Russische Föderation wird in dem Beitrag dargestellt als ein Land, dessen Regierung lediglich aus seinem dominanten und finsteren Präsidenten besteht, der für seine persönliche paranoide Persönlichkeitsstörung ein ganzes Land in Haftung nimmt und aus einer pathologischen Herrschsucht von der Obsession besessen ist, die europäische Union zu zerstören.“ …

…Die Behauptung des ZDF, es befinden oder befanden sich „manchmal ganze Einheiten“ der regulären russischen Armee in der Ostukraine, wird eingeführt von den Worten „Westliche Geheimdienste sind sich sicher…“. Welche Geheimdienste dies genau sein sollen und welche Beweise sie für ihre „sichere“ Einschätzung der Lage vorlegen können, bleibt natürlich im Dunkeln. Ebenso wie die Frage, ob westliche Geheimdienste vielleicht auch ganz andere Interessen haben, derartige Anschuldigungen in Richtung Russland zu formulieren. Stattdessen werden verschwommene Youtube-Videos und „verräterische Postings in sozialen Netzwerken“ präsentiert. Kennzeichnend für die oberflächliche Machart der Reportage ist auch die Off-Stimme zu den Bildern, die angeblich die Präsenz von russischen Panzern in der Ukraine nach dem Maidan-Putsch belegen: 

„Diese Bilder gingen im März 2013 [sic!] um die Welt“

Dass dieser Fauxpas es bis in die Endfassung der Reportage geschafft hat, spricht Bände. Zudem nutzt das ZDF an dieser Stelle ausgerechnet Aufnahmen von CNN, die längst als Foto-Manipulation enttarnt wurden. CNN hatte nachweislich Bilder von einem russischen Militärmanöver im Jahr 2008 als „Beweis“ für eine angenommene „russische Invasion“ in der Ukraine im Jahr 2014 ausgegeben. Doch zumindest hat sich CNN, im Gegensatz zum ZDF, nicht auch noch bei der korrekten Jahresangabe der Ukraine-Krise blamiert. …

…Kurz darauf wird einem gewissen Igor Sutjagin als „führender Experte zu russischen Streitkräften“ das Wort erteilt. Sutjagin wurde 1999 – noch unter dem West-Darling Boris Jelzin – in Russland angeklagt und 2004 wegen Hochverrats verurteilt. 2010 wurde er im Zuge eines Austauschprogramms gefangener Agenten mit den USA (!) durch den heutigen Ministerpräsidenten und damaligen Präsidenten Russlands Dmitri Medwedew begnadigt.

Sutjagin mag über großes Wissen bezüglich russischer Militärtechnik verfügen, ein unvoreingenommener „Experte“, als der er vom ZDF präsentiert wird, ist der offiziell enttarnte und durch die USA freigetauschte Spion – der mit Putin wohl auch noch eine persönliche Rechnung offen hat – mit Sicherheit nicht.

Neben Sutjagins bloßem Wort von „regulären russischen Truppen“ in der Ostukraine, zitiert das ZDF abermals vage „westliche Geheimdienste“. Als „Smoking gun“ wird dann bei Minute 9:24 von „Machtmensch Putin“ wieder ein Youtube-Video gezeigt. Darin angeblich eine Kolonne von T-72B3-Panzern. Es sollte jedoch klar sein, dass Aufnahmeort und -zeit bei solchen Quellen niemals sicher sind. Auch ist nicht klar, wer in diesen Panzern sitzt und in welche Richtung sie fahren. Dennoch – so das ZDF – soll der Clip das Eingreifen der russischen Armee in der Ostukraine belegen….

„Putin bricht das Völkerrecht. Er besetzt die Krim“, erfährt man von dem Sender eines Staates, der gerade erst eine völkerrechtswidrige Kriegsbeteiligung in Syrien beschlossen hat. Abgesichert wird dieser Vorwurf ausgerechnet durch US-General und Supreme Allied Commander Europe Philip M. Breedlove, der in „Machtmensch Putin“ als Kronzeuge herhalten muss.

Was hinter dieser Behauptung der „Annexion“ steckt, erklärt die annerkannte Osteuropa- und Russlandexpertin Gabriele Krone-Schmalz hier in 120 Sekunden:…

Was wäre eine zünftige Anti-Putin-Doku ohne das obligatorische RT-Bashing? Treu dem Narrativ des westlichen Mainstreams, wird das äußerst ambitionierte international aufgestellte russische Medienunternehmen – das gerade seinen 10. Geburtstag feierte – quasi als „Mutterschiff“ der legendären „Putin-Trolle“ und notorisches Lügenmedium herabgewürdigt.

Als entsprechender „Beweis“ wird in „Machtmensch Putin“ ein Video-Beitrag von RT-Reporterin Paula Sliergezeigt, die von der Situation der Juden – sowohl in Kiew, als auch auf der Krim – berichtet. Nie behauptet Slier etwas anderes. Im Beitrag wird stets eingeblendet, ob die Aufnahmen aus Simferopol (Krim) oder aus der ukrainischen Hauptstadt (Kiew) stammen. Auch wird Misha Kapustin eindeutig als Rabbi aus Simferopol vorgestellt, als er bei Minute 0:55 seine Synagoge aus Angst vor künftigen Übergriffen für immer verlässt.

Dies hindert das ZDF jedoch nicht daran, seinen Zuschauern zu suggerieren, hier würde ein von der Krim fliehender ukrainischer Jude, in manipulativer Art und Weise von RT als ein aus der ukrainischen Hauptstadt flüchtender dargestellt. Vermeintlich belegt dadurch, dass es den ZDF-Doku-Machern tatsächlich gelungen ist, RT-kritische Töne von Kapustin einzufangen…..

https://deutsch.rt.com/meinung/36046-machtmensch-putin-im-zdf-stimmungsmache/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.