TTIP-Demo schreckt auf

Foto: AP Photo/Markus Schreiber

»Hysterisch«, »antiamerikanisch«, »fundamentalistisch«: Politiker, Unternehmer und Medien beschimpfen Gegner von »Freihandelsabkommen«

Die Befürworter des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP sehen ihre Felle davonschwimmen. Während sich Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wegduckt, profiliert sich die untote FDP als letzte Hoffnung des »Freihandels«. Am Vortag der Großdemonstration gegen TTIP in Berlin schrieb FDP-Chef Christian Lindner in der Freitagausgabe der Saarbrücker Zeitung: »Die TTIP-Gegner sorgen sich um Demokratie, Rechtsstaat, Umwelt- und Verbraucherschutz. Alles unbegründet.« Der Chefkolumnist des Berliner Boulevardblatts B.Z., Gunnar Schupelius, bezeichnet den Protestaufruf als »fundamentalistisch, auch nationalistisch und etwas hysterisch«. Ins gleiche Horn bläst das unternehmernahe »Institut der deutschen Wirtschaft«. Die »Skeptiker« würden »ungerechtfertigte Panikmache« verbreiten. Das Institut zieht einen Vergleich zur Einführung des EU-Binnenmarkts in den 90er Jahren: »Mittlerweile haben sich die gesamtwirtschaftlichen Effekte als eindeutig positiv erwiesen.«

http://www.jungewelt.de/2015/10-10/060.php

irgendwie klingt es als ob bei einigen gerechtfertigte Panik ausbricht. Ich hoffe das es sich wirklich um gerechtfertigte Panik handelt. Morgen werden wir es ja sehen.

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