Türkische Bodentruppen überqueren irakische Grenze

Die türkische Armee hat die PKK im Irak angegriffen. Es handele sich um eine befristete Aktion, sagt die Regierung. Zuvor hatte die PKK Anschläge in der Türkei verübt.

In Istanbul demonstrierten Menschen, teilweise in den Uniformen der staatlichen Sicherheitskräfte, gegen die von der PKK verübte Gewalt. | © Ozan Kose/AFP/Getty iMages

Türkische Bodentruppen sind im Rahmen eines Einsatzes gegen die Kurdische Arbeiterpartei PKK in den Nordirak eingedrungen. Die Soldaten hätten im Rahmen einer Verfolgungsjagd auf Angehörige der PKK die Grenze überquert, sagte ein Sprecher der türkischen Regierung. Die verfolgten Kämpfer waren demnach am Sonntag an der Attacke auf Soldaten mit 16 Toten beteiligt. Es handele sich dabei um eine befristete Maßnahme, mit der die Flucht der Verdächtigen verhindert werden solle, hieß es weiter. Die Arbeiterpartei unterhält im kurdischen Norden des Irak mehrere Stellungen.

Auszug Quelle Zeit.de

Ich spiele jetzt mal Wahrsager, die Angriffe der Türkei auf die PKK begangen als die Kurden die IS zurück drängten und Erfolge gegen diese vorzeigen konnten. Es scheint als wäre es jemanden nicht genehm das man Erfolg gegen die IS verzeichnet. Und ohne das Einverständnis der USA würde die Türkei nicht mal auf das Klo gehen. Es scheint sich zu bewahrheiten das der IS dazu benutzt wird ( von Seiten der USA ) um den syrischen Präsidenten Assad zu stürzen. Die Amis hatten schon immer ein Händchen dafür Terrororganisation aus den Boden zu stampfen oder Volksgruppen gegeneinander auszuspielen.

0 Gedanken zu „Türkische Bodentruppen überqueren irakische Grenze

  • lausebengel
    8. September 2015 um 18:52
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    Wenigstens hatte die Türkei rechtzeitig die Friedensgespräche beendet. Und glücklicherweise ist der Irak kein Mitglied der NATO. So kann er nicht wegen der Verletzung seiner Souveränität und territorialen Integrität den Bündnisfall ausrufen.
    Im Völkerrecht nennt man diese Handlungsweise wohl auch Aggression….auch wenn sie zeitlich begrenzt sein soll. Wobei die Türkei damit ja auch die nächsten 50 Jahre meinen könnte…

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