Ungarn setzt Daumenschrauben an – Strafsteuer für Flüchtlingshelfer geplant

Das die Regierung in Ungarn was gegen Migranten hat ist ja schon lange klar, nun dreht sie weiter auf gegen Flüchtlinge. Sie will die NGO’s mit einer Strafsteuer belegen, wenn die Geld aus dem Ausland erhalten, ausserdem müssen sich alle bei Gericht registrieren lassen, und können als Ausländer des Landes verwiesen werden. Das sind ja schließlich auch alles muslimische Invasoren, so sagt ja Präsident Victor Orban! Er will sein Land ja zu einem „guten christlichen Land“ umbauen. Nun ja, Toleranz und Nächstenliebe, die ja, meines Wissens, zum Christentum gehören, interessieren da wohl nicht. Aber das gab es ja früher schon einmal, wo die „guten Christen“ gegen die „bösen Moslems“ ins Feld zogen um diese zu vernichten, alles im Namen des Christengottes.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_83069460/ungarns-regierung-plant-strafsteuer-fuer-fluechtlingshelfer.html

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_83010444/ungarns-regierungschef-orban-nennt-fluechtlinge-muslimische-invasoren-.html

 

 

Ein Gedanke zu „Ungarn setzt Daumenschrauben an – Strafsteuer für Flüchtlingshelfer geplant

  • Netti
    19. Januar 2018 um 12:30
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    Erst einmal zum interessanten, dass Hilfsorganisationen auf diese Weise die Schuld an der Flüchtlingskrise gegeben wird. Das ist ja viel einfacher als sich Gedanken zu machen über die Ausbeutung der Entwicklungsländer und das koloniale Erbe europäischer Mächte. Gescheige über die unsensible US-Außenpolitik oder gar Waffenlieferungen (auch aus Deutschland) in Krisengebiete und wer dagegen davon profitiert. Man also an einem Wandel der Außenpolitik weltweit arbeiten müsste- Stichpunkt „Fluchtursachen“ abstellen. Urban tut wie andere so, als würden große Gruppen von Menschen einfach so auf der Suche nach Bequemlichkeit von Syrien nach Mitteleuropa kommen. Dass sämtliche Syrer oder Afrikaner wohl lieber in ihrer Heimat geblieben wären, wird ausgeblendet. Schon fast witzig, wie er Soros beschuldigt Europa und die europäische Gesellschaft verändern zu wollen. Sowie das der dieses Ziel durch die Umsiedlung von Menschen anderer Kulturen erreichen wolle, um Europa seiner „christlichen und nationalen Identität“ zu berauben.“ Also beim besten Willen und absolutem Verständnis was Vorbehalte gegen Herrn Soros betrifft aber Verschwörungstheorien die in man Deutschland nur in irgendwelchen rechtsextremen Zeitschriften und Blogs findet (selbst dem Mainstream der AfD ist das zu blöd), befinden sich Ungarn in der Regierung?! Da frage ich mich schon : “ Und sowas ist EU-Mitglied?!“ Und vor allem, passend zur BT Sitzung diesbezüglich, knüpft Uraban dabei an antisemitische Denkmuster an: „Der reiche Jude (Soros ist von Eltern jüdischen Glaubens ) als Marionettenspieler des Großen Ganzen.“ Kaum zu fassen! Nicht Unrecht haben also jene, die Behaupten dies sei ein Feldzug gegen beide Religionen die in Ungarn da von der obersten Politspitze angeführt werden.

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