Universität Hamburg: Professorin kündigt 100 Studenten

Von Carola Padtberg-Kruse
Das neue Semester beginnt für runde 100 angehende Lehrer in Hamburg mit einem Schock: Ihre Professorin hat ihnen das Studium gekündigt. Begründung: kein Personal.

Hauptgebäude der Uni Hamburg: Für 100 Berufsschullehrer geht’s nicht weiter Foto: DPA

Am Mittwoch begann das Sommersemester an der Hamburger Universität, die Studenten kehrten aus den Semesterferien zurück und belegten ihre neuen Veranstaltungen. Alle – bis auf gut 100 Lehramtsstudenten. Deren Kurse wurden vier Tage vor Semesterbeginn abgesagt. Es fehlt das Personal, um sie zu unterrichten.

Mehr als 100 angehende Berufsschullehrer des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften erhielten in der vergangenen Woche eine E-Mail ihrer Professorin Ingrid Mühlhauser: Sie könnten ihr Studium momentan vermutlich nicht fortsetzen. Für viele Probleme des Fachbereichs seien keine Lösungen gefunden worden, daher könne die Universität ihrer Verpflichtung, die Lehre sicherzustellen, nicht nachkommen.

Der Studiengang Gesundheitswissenschaften wird zur großen Mehrheit von Frauen belegt, die eine fachliche Ausbildung als Arzthelferin oder Zahntechnikerin absolviert haben. Die Absage ihrer Professorin bedeutet für einige von ihnen, nach mehrjähriger praktischer und universitärer Ausbildung die Stelle für ein Referendariat wieder absagen zu >müssen. Spiegel.de

Alle schreien das es keine gut ausgebildeten Fachkräfte gibt, ich gehe mal davon aus das das fehlende Personal auf Geldprobleme beruht. So lange wie in Hamburg eine Elbphilharmonie wichtiger ist wie wie das junge Leute ausgebildet sind wird sich dort nichts ändern. Milliardendesaster Elbphilharmonie: Streit um Planung

0 Gedanken zu „Universität Hamburg: Professorin kündigt 100 Studenten

  • Kaballah
    2. April 2015 um 21:16
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    Es ist sicher nicht nur die Elbphilharmonie die hier weitere Studienmöglichkeiten verhindert, und die Politik schreit nicht wirklich nach gut ausgebildeten deutschen Fachkräften denn diese sind doch viel zu teuer – die wollen lieber billige Arbeitskräfte…

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