Uraine: Parlamentgesetz erklärt Donbass zu russischem Besatzungsgebiet

Gerade in der Tagesschau gehört ( Min 9:10) und gleich mal nach näheren Infos dazu geschaut, da bis auf die Kernaussage die Infos dort sehr spärlich.

DONBASS  Ukraine: Russland ist Besatzungsmacht

http://www.dw.com/de/ukraine-russland-ist-besatzungsmacht/a-42208433

Parlament der Ukraine erklärt Russland zum »Aggressor« in den »zeitweilig besetzten Gebieten« Donezk und Lugansk

https://www.jungewelt.de/artikel/325581.schuss-gegen-donbass.html

Bekomme ich meine Schwierigkeiten nicht gelöst , erkläre ich Russland zum Schuldigen scheint ein beliebtes politisches Spiel zu sein.  Nun besetzen sie sogar fremde Gebiete ohne anwesend zu sein, man oh mann, Star Trek lässt grüßen und die USA und andere Länder müssten ja direkt grün vor Neid sein.).

Jetzt nicht nur die EU oder USA „engagiert“ was Waffen gegen den Feind (in Gestallt der Menschen des Donbass ) betrifft, sondern nun sogar Saudi Arabien!

Nun wird also auch deren Hilfe benötigt um mit dem neuen Raketensystem „Grom-2“ die „Besatzer“ des Donbass vernichtend zu schlagen und dann steht man sehr günstig an der Grenze zu Russland…

…finanziert wird der Bau von Saudi-Arabien mit rund 40 Millionen Dollar…

http://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-konflikt-donnergrollen-fuer-den-donbass/20809614.html

Was ebenso nicht außer Acht gelassen werden sollte das

Im Vorfeld wurde kritisiert, dass mit der Novelle Grundrechte außer Kraft gesetzt und faktisch in Teilen Kriegsrecht gelten würde. Zudem erhalte der Präsident militärische Vollmachten ohne Parlamentskontrolle.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/gesetzes-novelle-ukrainisches-parlament-verabschiedet-umstrittenes-donbass-gesetz/20861880.html

4 Gedanken zu „Uraine: Parlamentgesetz erklärt Donbass zu russischem Besatzungsgebiet

  • 19. Januar 2018 um 07:20
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    Problem ist – der Donbass will nicht und kann nicht wieder Teil der UA werden. Warum? Wer hat die Oberhand in der UA? Richtig! Die nationalistischen Gangs! Und die würden im Donbass erstmal wilde Sau spielen wollen. Schade, daß sie damals gepennt hatten – Strelkow hätte den Donbass wieder zu Neurußland gemacht.

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  • Netti
    19. Januar 2018 um 09:26
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    Lieber Siegle-NN, also Teil der USA war ja nun die Ukraine noch nie .) ABER das diese mitmischen in diesem Konflikt ist unbestritten. Genauso wenig das sie diesen geschürt, damit sie so nahe wie möglich an die Grenzen Russland´s „legal“ vorstoßen können. http://humanistenteam.info/obama-gesteht-in-cnn-dass-die-usa-hinter-dem-sturz-von-janukowytsch-stehen/ http://humanistenteam.info/saakaschwili-spricht-klartext-ukrainer-kaempfen-fuer-usa/ Kaum bekannt und daher sehr als Lesestoff zu empfehlen: http://humanistenteam.info/arsenij-jazenjuk-eine-revolution-made-in-usa/ Was bei all den Medienlügen in Deutschland auch untergegangen: http://humanistenteam.info/poroschenko-fake-paesse-als-beweise-aber-russlands-soldaten-haben-identifikationskarte/ Was Igor Wsewolodowitsch Girkin (Strelkow) betrifft da kann man gespaltener Meinung sein. Meine Meinung, dieser Mann hat zu sehr darauf gesetzt Russland aktiv in diesen Konflikt mit hineinziehen zu können und als dies nicht gelang (was abzusehen war für alle die Russland kennen) hat er sich vom „Acker“ gemacht. Und mal ehrlich, aus russischer Sicht wieso hätte man sich von einem Mann in etwas hinein ziehen lassen der auch noch mit der antibolschewistischen Weißen Bewegung sympathisiert. Das ist ja wie den teufel mit dem Belzebub austreiben! Vor allem aber steht es ja gerade im krassen Gegensatz zu dem was die Einheimischen an der Führung der Ukraine stört und weshalb sie dagegen kämpfen, die rechten Truppen! Wenn du mal Zeit und Lust hier kannst du dich zu dem Thema „durchwühlen“ http://humanistenteam.info/?s=Ukraine+Faschismus dazu auch in diesem Film etwas sehr erhellendes: http://humanistenteam.info/filmpremiere-deutschland-von-mark-bartalmai-frontstadt-donezk-die-unerwuenschte-republik/ Man kann den Menschen nur wünschen das ihr Territorium nie diesen Banditen in die Hände fällt siehe: http://humanistenteam.info/poroschenkos-kriegsrecht-nr-2541-zensur-arbeitsdienst-lager/ oder auch : http://humanistenteam.info/poroschenko-bestaetigt-den-gezielten-genozid-an-den-bevoelkerung-von-donbass/ Wobei sehr aufschlussreich das alle bekannten Videos mit deutscher Übersetzung in unserem Land schon „entfernt“und immer wieder nach neuen gesucht werden muss. Wohl passend dazu dies: https://www.welt.de/wirtschaft/article113175744/Deutschland-ist-Spitzenreiter-beim-YouTube-Sperren.html Aber die Lage ist dramatisch und nicht umsonst sind Millionen Ukrainer nach Russland geflohen und Russland für diese Bewältigung sogar von der UN gelobt. (Auch hier irgendwo.) ) es bleibt abzuwarten wie sich die Lage entwickelt, wie auch immer irgendwann hat sich in der Geschichte der Menschheit ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung immer gerächt und jene die ihn führten auf die Verliererstraße gestellt.

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    • 19. Januar 2018 um 10:01
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      Dank für die ausführliche Info. Ich habe den Konflikt in der UA sehr aufmerksam verfolgt, wohne seit 10+ Jahren in RUS (dort, wo Wolga und Oka zusammenfließen, ehemals Gorki, heute Nishnij Nowgorod), habe hier Familie gegründet, und eine Tante meiner Gattin kommt aus der Region, wo es mächtig gerumst hat. Einer ihrer Neffen hat seinen Beruf an den Nagel gehängt und ist z.Zt. immer noch dort im Donbass, um der Familie zu helfen.

      Was Eure Einschätzung von Strelkow betrifft – irgendwo gibt es eine öffentliche Stellungnahme von ihm. Danach war er Wegbereiter für einen erfolgreichen Verlauf des Krim-Votums. Danach sollen sich Leute aus diversen Oblasten der Region an ihn gewandt und um Hilfe gebeten haben. DESHALB ist der dort geblieben und hat sich an die Spitze gestellt. Auf seinen Befehl hin ist ein Materiallager der ukrainischen Armee Nähe Slawjansk gestürmt worden – das war der Grundstock für die Bewaffnung der Leute vom Donbass. Allerdings hat es nur in den Regionen Donezk und Lugansk kollektive Erhebungen gegeben. Die übrigen Regionen (Odessa und Cherson u.a.) verloren den Mut und brachten nicht die Initiative auf. Dann kam es noch zu Auseinanderrsetzungen wegen Führungsansprüchen in Donezk und Lugansk, sodaß Strelkow die Segel strich. So habe ich das aus einer längeren Stellungnahme in Erinnerung, und das deckt sich in etwa mit meinen Beobachtungen.

      Was dort noch weiter wird – man weiß es nicht. RUS wird sich nicht einmischen, aus gutem Grund. Die Amis sind schon mit vor Ort, NATO in dieser oder jener Form auch. Frage ist, wie lange noch die Zivilbevölkerung mit Granaten beschossen und wann dort endlich Frieden einkehren wird. Es wäre schon zu wünschen, daß Moskau ein rasches Ende des ukrainischen Alptraums nach Art von Syrien herbeiführt. Ist nur leider keine politische Führungskraft da, die dieses Werk weiterführen wird.

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      • Pragmatiker
        19. Januar 2018 um 20:05
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        Hallo Siegie-NN,
        erst mal von meiner Seite ein herzliches Willkommen hier. Und du hast sehr wohl den Nagel auf den Kopf getroffen – Frieden wird dort sobald leider nicht einkehren, Poroschenko hat ja nun mit seinem Ermächtigungsgesetz Fakten geschaffen die genau dies verhindern. Klar, es geht um die dort angesiedelte Industrie mit der immerhin Geld zu machen ist und irgendwie muss er ja auch von seinen eigenen Verfehlungen ablenken, zudem möchte er seine Macht behaupten und dem Westen gegenüber als Mann der Stärke auftreten. Die USA samt Nato warten ja nur darauf das sich Russland tatsächlich einmischt um dadurch eine Handhabe für einen Krieg zu bekommen – die Russen tun gut daran sich nicht provozieren zu lassen!
        Das hat Strelkov bereits in einem Interview 2015 gut zusammengefasst. Der deutsche (geschäftsführende) Außenminister schwafelt auch nur um den heißen Brei – die OSZE macht nichts – den Menschen in Donezk und Lugansk hilft das alles nicht wirklich :-(
        Die Zeichen stehen weiter auf Krieg!

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