US Polizei: «Viele der Beamten sind Mitglieder im Ku Klux Klan»

Pierre Estep war 16 Jahre alt, als ihm ein Polizist in Baltimore eine Pistole ans Gesicht hielt und eine Lektion in Sachen Gesetzestreue erteilte: «Er sagte mir, er stehe gleich neben Gott», erinnert sich Estep.

«Er sagte mir, er könne mir die Freiheit nehmen – oder gleich das Leben.»

Vier Jahrzehnte liegt der Vorfall zurück. Aber wenn es um Willkür und Gewalt der Polizei gegenüber Schwarzen gehe, dann habe sich eigentlich nichts verbessert, sagt der heute 56-Jährige.

Alleine in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland sind von 2010 bis 2014 31 Menschen nach «Begegnungen» mit der Polizei ums Leben gekommen. So steht es in einem Bericht der US-Bürgerrechtsunion ACLU vom März.

Das Vertrauen der Bürger in ihre Polizei ist ruiniert. «Viele der Beamten sind Rassisten, viele sind Mitglieder im Ku Klux Klan», sagt etwa Aretha Williams auf dem Weg zur Arbeit. «Wir sind alle Menschen und wir verdienen es, als solche respektiert zu werden.»

http://bazonline.ch/ausland/amerika/Viele-der-Beamten-sind-Mitglieder-im-Ku-Klux-Klan/story/23171801

Ein düsteres Bild was da das Land der „unbegrenzten“ Möglichkeiten abgibt, man fühlt sich unterschwellig immer mit dem Begriff Rassismus konfrontiert und auch ein Obama („Yes we can“) hat innenpolitisch keine Änderungen in Gang bringen können. Anstelle Kriege weit weg von den Staaten zu führen (oder sich permanent in neue Abenteuer zu stürzen) hätte er sich viel lieber um die eigentlichen Probleme im eigenen Land kümmern müssen. Hier hat er genauso versagt wie auch als „Friedensnobelpreisträger“ … 

Und so ein Land soll ein Vorbild in Sachen Demokratie sein?!

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