US Präsident Trump und Ermittlungen des FBI

Laut US Medienberichten soll sich US Präsident Donald Trump in laufende Ermittlungen des kürzlich gefeuerten FBI Chefs Comey eingemischt haben. Dieser nahm damals Ermittlungen zu dessen Sicherheitsberater Flynn, wegen dessen Russland Kontakte vor. Die New York Times beruft sich dabei auf ein Memo Comeys, welches dieser angeblich bei einem Treffen verfasst haben soll.

Dazu kam nun ein prompter Widerspruch aus dem White House, der Präsident habe sich niemals in die Ermittlungen eingemischt und auch niemals um eine Einstellung derer gebeten.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_81191076/trump-bat-fbi-chef-um-einstellung-der-flynn-ermittlungen.html

 

 

2 Gedanken zu „US Präsident Trump und Ermittlungen des FBI

  • Netti
    18. Mai 2017 um 13:07
    Permalink

    Panthera, z.Z,sorgt ja dies Gesprächsprotokoll für gewaltigen Zündstoff. Die „Washington Post“ veröffentlichte eine Unterhaltung aus dem Juni 2016, in der die Parteispitze der Republikaner – also Trumps jetziges Lager – über seine Russland-Connection spricht und sich sogar darüber lustig macht!
    ► Besonders brisant: Kevin McCarthy (52, Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus) sagt zu seinen Kollegen Paul Ryan (47, Sprecher des Repräsentantenhauses) und der hochrangigen Republikanerin Cathy McMorris Rodgers (47): „Ich denke, es gibt zwei Personen, die Putin bezahlt. Rohrabacher und Trump … ich schwöre bei Gott.“ Rumms!
    http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/trump-putin-bezahlung-51797396.bild.html
    Und ansonsten befinden wir und in einem „Vermutungsjournalismus“, siehe: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-fraktionschef-der-republikaner-vermutete-zahlungen-von-wladimir-putin-a-1148197.html Erinnert mich an: http://humanistenteam.info/panikmache-ohne-reelle-grundlage-bundesregierung-gesteht-russische-manipulationen-im-umfeld-der-deutschen-bundestagswahl-nur-annahmen/
    Die ARD hält das Thema weiter am Kochen, auf sämtlichen zur Verfügung stehenden Plattformen und immer als eines der, wenn nicht DEM Hauptthema (jetzt ist es eben von Seite 106 im Teletext auf die 107 gerutscht, dafür geht es auf 108 gleich noch weiter). Irgendetwas Substanzielles konnte die ARD noch kein einziges Mal bieten, Gegenteiliges, also starke Indizien, die auf einen völlig anderen Sachverhalt hinweisen als die „russische Beeinflussung der Präsidentschaftswahl“, werden sowieso konsequent ignoriert (das Propagandamittel des gezielten Weglassens erweist sich einmal mehr als das wohl effektivste, und das „Schöne“ daran ist ja, dass man gar nicht lügen muss, sondern einfach nur „selektiv“ berichten).
    Und weiterhin sehnt man sich die Amtsenthebung Trumps herbei. Damit dies auch die Zuschauer tun, wird selbst im Wirtschaftsteil des „MoMa“ zum Hilfsmittel „Trump schon wieder!“ gegriffen. Man möge es gar nicht mehr aussprechen, so der ARD-„Experte“, aber der gestiegene Euro ginge natürlich auch auf Trumps Rechnung, von dem man sich ja eine „Börsenrally“ versprochen hatte, die es, na gut, ja auch gegeben habe, ABER der Dollar schwächele jetzt, und irgendein Haar findet man halt immer in der Suppe, selbst wenn es gar keins ist, denn warum ein leicht gestiegener Eurokurs schlimm sein sollte, speziell für die USA, erklärt der gute Mann natürlich nicht, es geht ihm ja auch nicht um Erklärungen, sondern nur um Propaganda
    Überbringen, folgendes erinnert mich an Malte Lehming vom tagesspiegel:“Trump muss weg – aber nicht zu früh!“ .)
    „…So drängt sich ein bitterböser Einfall auf. Vielleicht ist es aus volkspädagogischer Sicht – mit dem Adjektiv muss man allerdings vorsichtig sein – für eine Amtsenthebung Trumps zu früh. Dieser Polit-Clown ist ja nicht einmal vier Monate im Amt. Würde er jetzt gehen müssen, wäre seine Regentschaft nur eine kurze Episode, ein Alptraum, etwas, das schnell wieder verdrängt wird.
    In Vergessenheit geriete, dass Trump demokratisch gewählt worden war. Der Schock über das offenbar höchst desolate Immunsystem vieler Amerikaner gegenüber der Verführbarkeit durch populistische Parolen wäre abgemildert. Keiner würde über die Notwendigkeit einer „Ent-Trumpifizierung“ gewisser Teile der Gesellschaft nachdenken.“…
    http://www.tagesspiegel.de/politik/us-praesident-trump-muss-weg-aber-nicht-zu-frueh/19816768.html

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