US-Spezialeinheiten testen Neurostimulation zur Optimierung

https://www.heise.de/tp/features/US-Spezialeinheiten-testen-Neurostimulation-zur-Optimierung-3705293.html

„Panzerschokolade“ reloaded bloß ganz ohne Geschmack. War in WKII ein hoch amphetaminhaltiges Präparat, das auch bei Wehrmachtsoldaten heftige Suchterscheinungen hervorrief. Ein anderer Name für Pervitin ist Crystal Meth. Die liefen herum wie Eichhörnchen auf Speed, kaum Schlaf, bis der Mann mit dem Hammer kam (Blutzucker verbraucht, nicht nachgefüllt, Kollaps). Diesmal also was ohne Suchtfaktor.

Wenn die Gehirntätigkeit mit der neuen Methode verbessert werden kann, wäre der Mechanismus interessant. Bisher ist nur von Verbesserung der Lernfähigkeit (Trainingsfähigkeit) die Rede.
Die Gehirnaktivität (Frequenz der Neuronen und Zahl der parallel laufenden Prozesse) dürfte viel schwieriger zu beeinflussen sein, da es hier ein Aktivitäts/Sauerstoffzufuhr/Zuckerverbrauch-Limit mit mehreren Flaschenhälsen gibt. Das kann man nicht einfach mit Magnetstimulation verändern, da die Flaschenhälse „fest verschaltet“ sind (die „Hardware“ wächst ja in einem Organismus, der schon für vernünftige Gleichgewichte der einzelnen Prozesse sorgt – ist in Versuchsreihen mit einigen Millionen Serien und Milliarden Versuchsexemplaren von Mother Nature sehr strikt optimiert worden) .

Aber wozu hat der Mensch eigentlich dann Roboter entwickelt? Wenn die schon von vornherein Größenordnungen schneller, stärker und schlauer gemacht werden können?
Ich rede von „können“, weil die Entwicklung ja immer noch erst mehr oder weniger im Urschleim angekommen ist. Dann kann es eigentlich nur noch um den Preis gehen. Kostet der Kampfroboter 2 Mio, wird lieber für 1/2 Mio ein Sklave verbessert. Der soll dann noch stolz darauf sein, das billigere Kanonenfutter zu sein..

 

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