USA : Erdöl-Sanktionen gegen Venezuela werden in Betracht gezogen

der amerikanische Außenminister Rex Tillerson befindet sich momentan auf seiner Lateinamerikareise. Und wie nicht anders zu vermuten macht er dabei auch Stimmung gegen Venezuela – die dortige Krise würde dazu führen das die USA über Sanktionen gegen den Handel mit Erdöl nachdenke. Warum gerade jetzt?

Eventuell weil eine Einigung der Regierung mit der Opposition im Raum steht die einzig und allein an der Bereitschaft der Opposition scheitern könnte?

Zudem hätten sich im US-Außenministerium die Hardliner durchgesetzt, die weder an einem Dialog noch an Frieden oder Verständigung in Venezuela Interesse hätten. Die Spaltung in den Reihen des MUD-Bündnisses und der Einfluss aus den USA seien die einzigen möglichen Gründe, wegen derer das bereits fertig ausgearbeitete Abkommen noch scheitern könnte.

https://amerika21.de/2018/02/194736/venezuela-regierung-opposition

Oder weil Präsident Trump das so will weil es zu seiner „Erfolgsbilanz“ zählt?

Zu der Erfolgsbilanz seines ersten Amtsjahres zählte Trump in seiner Rede am Dienstag auch die Verhängung „harter Sanktionen gegen die kommunistischen und sozialistischen Diktaturen von Kuba und Venezuela“. Den US-Kongress forderte er zu weiteren Strafmaßnahmen auf.

https://amerika21.de/2018/01/194537/trump-usa-lage-nation-kuba-venezuela

Oder ist es etwa der Ölpreisentwicklung geschuldet die es Venezuela ermöglicht wieder durch Verkäufe von Erdöl mehr Geld in den Staatshaushalt zu lenken?

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis/chart

Fakt ist wohl das die USA in seinem Hinterhof nichts duldet was einen eigenständigen Weg geht und sich damit dem Würgegriff entzieht.  Da scheuen die Amerikaner keine Mittel und Wege das verhindern zu wollen…

Ein Gedanke zu „USA : Erdöl-Sanktionen gegen Venezuela werden in Betracht gezogen

  • Netti
    7. Februar 2018 um 08:57
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    Pragmatiker, ich denke das Vorhaben die Abhängigkeit vom US-Dollar weiter zu reduzieren ist das einzige was ihnen weiter helfen kann und nicht umsonst bekommt es deshalb so viel Druck aus der westl. Welt. Und nicht umsonst wurde nach diesen Worten Maduros noch auf alle gegen Venezuelas Wirtschaft gerichteten Aktionen des Westens noch eine „Schippe drauf gelegt: „Venezuela wird einen neuen Mechanismus für die internationale Zahlung umsetzen und einen Korb von Währungen schaffen“. Schau auch mal aktuell: https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-abwertung-101.html Bemerkenswert wie man auslässt WER die Wirtschaft bewusst seit Jahren dort ruiniert! Kein Wort über den Umfang und Dauer schon bestehender US UND EU Sanktionen. So kann man hübsch die angebliche Unfähigkeit der Regierung suggerieren. Was aber auch bezeichnend in Zusammenhang von den Alba Staaten und Beistandsabkommen mit Russland und China: https://www.heise.de/tp/news/EU-verhaengt-symbolisches-Waffenembargo-gegen-Venezuela-3889623.html

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