Verfahren gegen G20-Demonstrant: Aus Mitläufer wird Gewalttäter ohne Beweise

Wer sich nicht bewusst mit dem. G20 Gipfel befasst, für den sind die Ereignisse längst Schnee von gestern. Für einen 18 jährigen Italiener nicht. Er sitzt seit 3 Monaten in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wird ihm Teilnahme an einem Protestzug, dessen Teilnehmer großteils vermummt waren. Zudem wird behauptet, er sei sehr gewaltbereit, habe schädliche Neigungen und achte die Menschenwürde nicht.
Handfeste Beweise gibt es anscheinend nicht (jedenfalls nicht im Polizeivideo, das die Szene dokumentiert) Teil der Begründung sind angeblich geworfene Steine und Pyrotechnik, die er sogar laut Staatsanwaltschaft nicht selbst geworfen hat. Die Freiheitsstrafe sollen“empfindlich“ ausfallen.
Hier wird ein junger Mensch benutzt, um mal wieder Stimmung gegen Protestierende und Gegner zu machen. Vorzugsweise (auch wie immer) gegen kapitalismuskritisch eingestellte….

http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Verfahren-gegen-G20-Demonstrant-aus-Mitlaeufer-wird-Gewalttaeter,gzwanzig308.html

 

 

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