Vorstoß des Marktfundamentalismus: Rente mit 70? Das wird nicht reichen…

Die Welt gibt sich mal wieder als Sprachrohr neoliberaler Interessen auch wenn eine Studie der der Ruhr-Universität Bochum als Grundlage dient. Man darf dabei nicht verkennen in wessen Auftrag eben jene Studie erstellt wurde – es ist die Fidelity International, ein Unternehmen für Investment- und Altersvorsorgelösungen. Welch ein Zufall?! Oder eben doch nicht…

https://www.welt.de/wirtschaft/article173757495/Altersvorsorge-Rente-mit-70-Das-wird-nicht-reichen.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

Klar ist jedenfalls das von Seiten der neuen GroKo keine Änderung der bestehenden Rentenpolitik zu erwarten ist und vor allem auch kein Ausblick auf die Zukunft. Das führt letztlich dazu das eben viele Menschen in Deutschland mehr als nur verunsichert sind ob des zukünftigen Renteneintrittalters und der zu erwartenden Rentenleistung – anders ausgedrückt: der Staat entzieht sich seiner Verantwortung und drückt diese jedem einzelnen auf. Vorbei die Zeit der Blüm’schen Versprechen dass die Rente sicher sei – so will man es uns jedenfalls weismachen.  Das es jedoch auch anders sein kann liegt in der Hand der Politik, wenn sie es denn wollte. Zur Erinnerung daran das Interview mit Heiner Geißler: „Die Behauptung, es gibt kein Geld um das Elend zu beseitigen, ist eine Lüge!“

Und so will (muss) die Welt über so eine ganz klar interessengestützte Studie als Sprachrohr der Merkel’schen Politik fungieren, in ihren Worten ausgedrückt: „alternativlos“, „weiter so“ …

Übrigens – wie auch bei den verschiedenen politischen Initiativen um Geld dem kleinen Manne zu entlocken und wenig dafür zurückzugeben – siehe beispielsweise:  http://humanistenteam.info/alterssicherungsbericht-der-regierung-am-abgrund-im-alter-regierung-warnt-vor-altersarmut/

läuft es nur auf das Eine hinaus – sie wollen nur unser Geld!

Interessant wäre es zu erfahren ob nun die Uni in Bochum für ihre Studie „Förder“Gelder erhalten hat und ob auch die Welt als Veröffentlicher etwas davon hat. Und wenn es eben nicht über die Welt läuft dann ganz sicher über eine der nächsten Lobbykampagnen – so viel scheint sicher!

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