Was wäre eigentlich los, wenn ähnliche Abhörlisten der russischen Dienste auftauchen würden?

Das Thema NSA lässt uns nicht los – selbst die Süddeutsche zeigt sich erstaunt ob der Untätigkeit deutscher Politik:

Das Ausmaß der NSA-Spionage in Deutschland wird immer gewaltiger. Und was machen die Ausgespähten? Nichts. Was wäre eigentlich los, wenn ähnliche Abhörlisten der russischen Dienste auftauchen würden?

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsa-desinteresse-apathie-lethargie-1.2573901

Und das trotzdem Wikileaks mit weiteren Enthüllungen bereit steht? Das kann doch nicht normal sein oder haben wir tatsächlich nur Politiker am Start die den gesunden Menschenverstand mit ihrem Mandat getauscht haben? 

Und warum? Es darf sich jeder selbst mal ein Bild machen auf: https://wikileaks.org/bnd-nsa/press/index.de.html

Auszug:

Julian Assange, WikiLeaks Herausgeber, sagt: „In dieser wichtigen Untersuchung des Bundestag sind die deutsche und internationale Öffentlichkeit die Leidtragenden. Der Zweck dieser Untersuchung, beim Namen genannt, ist es aufzudecken wer verantwortlich dafür ist, dass die Rechte einer Großzahl von Menschen verletzt wurden, sowie wie diese Verstöße begangen wurden. Als Leidtragende hat die Öffentlichkeit das Recht die Arbeit des Untersuchungsausschusses einzusehen. Nur durch effektive öffentliche Aufsicht können die dem Untersuchungsausschuss gesetzten Ziele – Transparenz und Gerechtigkeit – erreicht werden.”

0 Gedanken zu „Was wäre eigentlich los, wenn ähnliche Abhörlisten der russischen Dienste auftauchen würden?

  • Gimi
    21. Juli 2015 um 23:19
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    So schnell kann man nicht Sanktionen nicht sagen wie sie diese durchgezogen haben. :?:

    Antwort
  • Camilla
    21. Juli 2015 um 23:28
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    Hi, Kaballah. Gäbe es einen Eduard Iwanowitsch Snodonow gebe und dieser würde in Berlin sitzen und plaudern – mal abgesehen davon, dass das Russland nicht passieren würde, dann

    würde bestimmt am gleichen Tag noch ein Sputnik oder eine ausgediente Sojus-Kapsel aus der Umlaufbahn ausscheren und auf die neue BND-Zentrale fallen, wenn sich Snodonow darin befinden würde. 

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  • lausebengel
    22. Juli 2015 um 10:01
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    Gimi, bei Sanktionen würde es sicher nicht bleiben…
    Aber sicher gäbe es keine Rücksicht mehr auf Geheimhaltungsvorschriften, da würden die Schlagzeilen so groß sein das man die Zeitung durchblättern müßte um wenigstens diese lesen zu können, die russische Botschaft müßte zusehen wie sie mit einem Belagerungszustand zurechtkommt….
    :???:
    Und sicher würde Frau Merkel nicht nach Moskau reisen um sich zu entschuldigen. :?:

    Antwort
    • Kaballah
      22. Juli 2015 um 21:28
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      Lauser – nach Moskau würde sie sicher nicht reisen aber ich könnte mir vorstellen sie würde Wladimir für den Friedensnobelpreis vorschlagen und würde sofort in der EU geeignete Sanktionen gegen die USA einleiten… ;-)

      Antwort

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