Westliche Sanktionen als Klopapier

Eine Werbeagentur in Omsk hat die Sanktionen, die die USA und die Europäische Union gegen Russland verhängt haben, auf Toilettenpapier gedruckt. Die Organisatoren der Aktion „Unsere Antwort“ verkaufen das Papier per Internet. Einige Rollen schickten sie gratis an die Botschaften westlicher Staaten.

Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20150628/302978471.html

Aber um die Sanktionen ernst zu beleuchten, sie kosten uns Europäer mehr als viele vermuten. Die Zahlen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) haben für viel Aufsehen gesorgt, europäische Unternehmen könnten bis zu 100 Milliarden Euro Wertschöpfung durch die Sanktionen und die russische Wirtschaftskrise verlieren. Der Wifo-Studie zufolge sind durch die Krise außerdem mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze in den EU-Mitgliedstaaten in Gefahr. Allein im ersten Quartal dieses Jahres ging der Export nach Russland um  40 Milliarden Euro zurück, auf das ganze Jahr hochgerechnet ein Desaster.  In Deutschland hängen laut Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) 350.000 Arbeitsplätze unmittelbar am russischen Markt. Eine halbe Million Arbeitsplätze sind jedoch bedroht. Die EU-Kommission erwartet einen Rückgang der Wertschöpfung in der EU um 0,25 Prozent, die Ökonomen erwarten einen Rückgang um 0,32 Prozent.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article142898005/Sanktionen-sind-ein-recht-teures-Instrument.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.